Umgang mit wassergefährdenden Stoffen - Die neue AwSV

Veranstaltungsdetails

Ein Großteil der Industrie-, Lager- oder Umschlagsanlagen fallen unter den anlagenbezogenen Gewässerschutz oder die sog. Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). Diese Bundesverordnung löste nach jahrelangen Diskussionen am 1. August 2017 die bisher 16 unterschiedlichen Landesverordnungen ab. Sie vereinheitlicht bundesweit die stoff- und anlagenbezogenen Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Die neue Rechtslage wirkt sich auch auf die Betriebe in Nordrhein-Westfalen aus. Hervorzuheben ist die Pflicht, fortan die Anlagen in Gefährdungsstufen einzugruppieren, nach denen sich die sicherheitstechnische Ausrüstung der Anlage, aber etwa auch die Fachbetriebspflicht und Prüfpflichten bemessen. Dabei müssen nicht alle Maßgaben unmittelbar umgesetzt werden, da umfangreiche Übergangsbestimmungen gelten.

Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Neuerungen zu geben und aufzeigen, welche konkreten Auswirkungen diese für betriebliche Abläufe haben. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre aus unternehmerischer Sicht bestehenden Fragen an die Referenten zu richten.

Programm

Begrüßung
  • Jörg Winkelsträter, Niederrheinische IHK
Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen - Inhalt und Anforderungen
  • Gregor Franßen, Rechtsanwälte Heinemann & Partner
  • Moritz Grunow, Avr - Andrea Versteyl Rechtsanwälte Partnergesellschaft mbB

Praxisbericht aus der Baustoff-Recyling-Branche

  • Christopher Kuhlmann, REMEX Mineralstoff GmbH

Praxisbericht aus der städtischen Verwaltung

  • Thomas Brons, Stadt Krefeld