IHK-Vollversammlung appelliert an Landesregierung

Zukunftsinitiative für den Niederrhein findet starke Unterstützung durch die Wirtschaft

Die „Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein (ZiKoN)“, die am Mittwoch, 20. Juni, in Duisburg der Wirtschaftsministerin des Landes NRW, Christa Thoben, vorgestellt wird, findet die starke Unterstützung durch die Wirtschaft der Region. Für die konsequente Umsetzung der Initiative hat sich die Vollversammlung der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, das „Parlament der Wirtschaft der Region“, ausgesprochen. IHK-Präsident Thomas Hüttemann: „Dies ist ein klares Bekenntnis der Unternehmen zur Region und zur Standortsicherung.“


Die von Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve gemeinsam mit der IHK entwickelte Studie stellt die Stärken der Region heraus und zeigt die Potenziale auf folgenden Feldern auf: Logistik, Hightech-Industries/Materialtechnologie/Neue Werkstoffe, Umweltwirtschaft und Energie, Agrobusiness/Food und Tourismus. In der von der IHK-Vollversammlung verabschiedeten Resolution zum „Wirtschaftsstandort Niederrhein 2017“ fordern die Unternehmen die Spitzenvertreter der drei Gebietskörperschaften auf, an der Umsetzung des Projektprogramms mitzuarbeiten, „um die Region auch im internationalen Wettbewerb der Standorte weiter voran zu bringen.“ Dabei dürfe die derzeit diskutierte Förderung durch EU-Mittel nicht alleiniger Anlass für die verstärkte Zusammenarbeit sein, sondern ein zusätzlicher Anreiz.


Handlungsbedarf über ZiKoN hinaus sieht die IHK-Vollversammlung auf weiteren strategischen Feldern. Vorangetrieben werden müssten die gemeinsame Außendarstellung und Vermarktung der Region, Förderung des Technologie- und Know-how-Transfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie verstärkte Ausbildung und Qualifizierung. Besonders Augenmerk wird auf das Projekt „Kompetenzzentrum Automobiltechnik (KAT) in Kamp-Lintfort gerichtet. Hüttemann: „Wir appellieren an die Landespolitik, dieses von der Region gemeinsam vorangetriebene Projekt zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze zu unterstützen. Das wäre ein klares Signal zur strukturellen Erneuerung der Region und für die Außenwirkung des Standortes von großer Bedeutung.“

Resolution Niederrhein 2017

(19/06/2007)


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