Zulassung zur Externenprüfung

Zulassung zur Abschlussprüfung ohne vorangegangenes Berufsausbildungsverhältnis


Wer kann an einer sogenannten „externen“ Prüfung vor der Niederrheinischen IHK in Duisburg teilnehmen?

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) eröffnet auch Menschen ohne einschlägiger Berufsausbildung „in besonderen Fällen“ die Teilnahme an einer IHK-Abschlussprüfung („Externe Prüfung“).

Voraussetzung dafür ist der Nachweis der Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die in der Verordnung des Ausbildungsberufes, in dem die Prüfung abgelegt werden soll, festgelegt sind.

Zur Abschlussprüfung können Sie in der Regel zugelassen werden, wenn Sie mindestens das 1 ½-fache der Zeit, die als Ausbildungszeit laut Verordnung über die Berufsausbildung vorgeschrieben ist, in dem Beruf tätig gewesen sind, in dem Sie die Prüfung ablegen möchten (für einen 3-jährigen Ausbildungsberuf sind dies z. B. 4 ½ Jahre Berufspraxis).

Sie können die Teilnahme an der externen Prüfung bei derjenigen IHK beantragen, in deren Bezirk ihr gewöhnlicher Aufenthalt liegt. Die Niederrheinische IHK ist also Ihre Ansprechpartnerin, wenn Sie in der Stadt Duisburg oder in den Kreisen Wesel oder Kleve wohnen.


Welche Nachweise und Unterlagen benötigt die Niederrheinische IHK?

Es soll in möglichst detaillierter Form nachgewiesen werden, ob die im Berufsbild festgelegten Kompetenzen erworben wurden.

Für eine Zulassung müssen Sie Arbeitszeugnisse über Dauer und Inhalt Ihrer betrieblichen Tätigkeit und - soweit vorhanden - auch Abschlusszeugnisse, Zertifikate oder Nachweise über Schulungsmaßnahmen vorlegen.

Selbstständige Tätigkeiten müssen in geeigneter Weise belegt werden, z.B. durch einen Steuerberater, Gewerbeanmeldungen oder Referenzen.


Anmeldefristen und Prüfungstermine

Es gelten die Anmeldefristen und Prüfungstermine (siehe enstprechender Beruf) der Sommer- und Winter-Abschlussprüfungen.

Antrag zur Externenprüfung
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