Werkfeuerwehrmann/-frau

Ausbildungsdauer: 

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre

Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Branchen/Betriebe

Werkfeuerwehrmänner/-frauen dienen der Gefahrenabwehr und dem vorbeugenden Brandschutz in Werkfeuerwehren von Betrieben mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, beispielsweise an Häfen und Flughäfen, in Kraftwerken, in chemischen Betrieben, in der Metall- und Elektroindustrie, bei Automobilherstellern und in Gießereien.

Arbeitsgebiete

Werkfeuerwehrmänner/-frauen

    1. führen Maßnahmen zur Brandbekämpfung durch,
    2. fahren Feuerwehrfahrzeuge und bedienen und warten Feuerwehrgeräte,
    3. führen Rettungs-, Sicherungs- und Bergungsarbeiten durch,
    4. leiten erste Maßnahmen zur medizinischen Versorgung ein (Rettungssanitäter),
    5. leisten Technische Hilfe,
    6. führen ABC-Einsätze durch,
    7. leisten vorbeugenden Brandschutz,
    8. geben der Sicherheit und dem Gesundheits- und Umweltschutz bei ihrer Arbeit einen hohen Stellenwert,
    9. arbeiten team- und prozessorientiert.

Ausbildungsschwerpunkte

A: Berufsprofilgebende Fertigkeiten Kenntnisse und Fertigkeiten:

    1. Rechtliche Grundlagen des Feuerwehrdienstes, Anforderungen an den Beruf
    2. Brandgeschehen, Löschmittel und Löschverfahren
    3. Fahrzeuge und Geräte
    4. Atemschutz
    5. Einsatzlehre: Einrichten, Sichern und Betreiben von Einsatzstellen, Sichern, Retten und Bergen, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, ABC-Einsatz, Rettungssanitäter
    6. Vorbeugender Brandschutz

B: Integrativen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

    1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
    2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    4. Umweltschutz
    5. Information, Kommunikation und Arbeitsorganisation
    6. Handwerkliche Tätigkeiten für den Feuerwehreinsatz: elektrotechnische Arbeiten, metalltechnische Arbeiten, sanitär-, heizungs- und klimatische Arbeiten, Holzarbeiten 

Berufliche Qualifikationen

Auszubildende durchlaufen in den ersten 18 Monaten eine handwerkliche Kompaktausbildung in den für den Feuerwehrdienst relevanten vier handwerklichen Bereichen elektrotechnische Arbeiten, metalltechnische Arbeiten, sanitär-, heizungs- und klimatechnische Arbeiten sowie Holzarbeiten.

Danach werden die Auszubildenden in den weiteren 18 Monaten feuerwehrtechnisch qualifiziert. Zusätzlich machen sie den Führerschein Klasse C, ihren Rettungssanitäter, das Sportabzeichen und den Rettungsschwimmer.

Organisation der Ausbildung

Ausbildungsnachweise

Verkürzung/Verlängerung der Ausbildungszeit
Vertragsänderung

Berufsausbildungsvertrag

Ausbildungsvergütung

Urlaubsanspruch

Ausbildungsverordnung

Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

Aktuelle News

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Prüfungsstatistik

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Allgemeine Informationen

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