Zwischenstand zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

Zwischenbilanz zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie


Die Wasserrahmenrichtlinie setzt europaweit verbindliche Ziele für die Qualität der Oberflächengewässer, der Küstengewässer und des Grundwassers.Seit Dezember 2000 sind die Eu-Staaten aufgefordert, bis 2015, spätestens aber bis 2027 in allen Gewässern den guten chemischen und ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial bei künstlichen und erheblich veränderten Wasserkörpern zu erreichen. In NRW sind der darauf basierende Bewirtschaftsplan und das Maßnahmenprogramm behördenverbindlich eingeführt worden.

Das entscheidende organisatorische Instrumentarium sind die sogenannten Umsetzungsfahrpläne, in denen festgeschrieben wird, mit welchen Maßnahmen, ungefähren Kosten, Finanzmitteln und in welchem Zeitrahmen die einzelnen Regionen des Landes das Erreichen der WRRL-Ziele anstreben. Landesweit erfolgt die Erarbeitung von Umsetzungsfahrplänen in den ab Frühjahr 2010 gebildeten 82 regionalen Kooperationen, die räumlich weitgehend identisch mit den Planungseinheiten der Gewässer sind. Bis Ende März sollen die Maßnahmenpakete als Arbeitsergebnisse aus den Kooperationen geschnürt und in Düsseldorf abgeliefert sein.

Der aktuelle Stand der Pläne und die Verortung der Maßnahmen kann unter www.flussgebiete.nrw.de (vgl. Link) für den heimischen Raum eingesehen werden. Auch wenn Privatunternehmen nicht zu den Maßnahmenträgern der ersten Reihe zählen, so lohnt es sich doch, einmal genauer hinzuschauen, was sich entlang der einzelnen Gewässer in Firmennnähe abspielen soll. Verschiedene Maßnahmenbeschreibungen könnten Konsequenzen für betriebsstandorte haben und sollten deshalb möglichst frühzeitig in individuellen Gesprächen mit den zuständigen Wasserbehörden geklärt werden. Auf Wunsch steht die IHK hierbei als Vermittler zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner