Umweltzone

Seit Oktober 2008 ist die Umweltzone in Duisburg und anderen Ruhrgebietsstädten in Kraft. Durch die Fortschreibung des Luftreinhalteplans gibt es seit Januar 2012 nur noch eine zusammenhängende Umweltzone Ruhrgebiet. Sie umfasst aus dem Bezirk der Niederrheinischen IHK lediglich die Stadt Duisburg.

Seit Januar 2013 dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer gelben oder grünen Plakette in der Umweltzone Ruhrgebiet fahren. Für wenige Nutzergruppen gibt es eng definierte Ausnahmen. Aus ihrer Verkehrsumfrage aus dem Sommer 2013 weiß die Niederrheinische IHK um die Bedeutung des Themas „Umweltzone“ für ihre Mitgliedsunternehmen. Rund 40 Prozent der befragten Betriebe sind durch die Einführung und Verschärfung der Umweltzone unmittelbar betroffen. 30 Prozent mussten Fahrzeuge neu beschaffen oder nachrüsten. Viele Unternehmen, insbesondere kleinere und mittlere, fürchten weitere unverhältnismäßig hohe Belastungen, wenn in der letzten Stufe ab Juli 2014 nur noch Fahrzeuge mit der grünen Plakette in der Umweltzone fahren dürfen.

Weitere Informationen zur Umweltzone Ruhrgebiet bietet das Duisburger Amt für Umwelt und Grün. In den FAQ finden sich auch Hinweise auf Ausnahmegenehmigungen, beispielsweise für ausgenommene Fahrzeuge, Fuhrparke und Busse.

In der Stadt Dinslaken ist seit Juli 2011 für das Gebiet der Innenstadt eine Umweltzone in Kraft. Inzwischen, seit Oktober 2012, dürfen nur noch Kraftfahrzeuge mit der grünen Plakette innerhalb der Dinslakener Umweltzone fahren. Die Internetseite der Stadt Dinslaken bietet weitere Informationen.

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