Ausbau der Betuwe-Linie geht voran

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Betuwe-Linie gehört zu den wichtigsten europäischen Schienenverbindungen
  • Seit 2007 wird sie in den Niederlanden komplett genutzt
  • Erster Spatenstich in Deutschland im Januar 2017
  • Die IHK informiert regelmäßig über den Ausbauaustand

Die sogenannte Betuwe-Linie verbindet den Rhein-Ruhr-Raum mit den niederländischen Seehäfen. Sie zählt zu den wichtigsten europäischen Schienenverbindungen und ist Teil der Magistrale Rotterdam-Genua. Der Ausbau der rechtsrheinischen Schienenstrecke zwischen Emmerich und Oberhausen ist für Duisburg und den Niederrhein von besonderer Bedeutung.

Das geplante dritte Gleis soll das zusätzliche Verkehrsaufkommen aufnehmen. Insgesamt wird die Strecke auf 73 Kilometern ausgebaut. Während die Betuwe-Linie auf niederländischer Seite bereits seit 2007 erfolgreich genutzt wird, sind in Deutschland erst seit Ende 2013 alle zwölf Streckenabschnitte in der Planfeststellung. Mit dem Spatenstich am 20. Januar 2017 erfolgte nun endlich der offizielle Baubeginn.

Die Deutsche Bahn betreibt eine Internetseite zur Ausbaustrecke. Sie informiert über den künftigen Streckenverlauf, den aktuellen Stand der Planfeststellungsverfahren und die geplanten Ausbaumaßnahmen vor Ort. Zusätzlich lädt die Niederrheinische IHK regelmäßig zu Informations- und Austauschgesprächen zum aktuellen Stand ein.

Die Niederrheinische IHK ist Mitglied im Betuwe-Beirat, der den Wissensaustausch zwischen allen beteiligten Akteuren und den Projektfortschritt fördern soll. Dieses Gremium wird durch einen Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums geleitet.

Weitere Mitglieder:

  • der Landesverkehrsminister,
  • hohe Representaten verschiedener Unternehmen des Deutsche-Bahn-Konzerns,
  • Vertreter des Eisenbahn-Bundesamtes und der Feuerwehr,
  • sowie Parlamentsabgeordnete und Ministerialbeamte
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