Bundesverkehrswegeplan

Das Bundesverkehrsministerium hat einen Entwurf zur Bundesverkehrswegeplanung 2030 erarbeitet. In einem mehrstufigen Prozess wurden zunächst die weltwirtschaftlichen Entwicklungen simuliert. Aus diesen wurden Verkehrsmengen bestimmt. Grundsätzlich gilt bei der Bewertung von Infrastrukturmaßnahmen: Je größer das Verkehrsmengenaufkommen, das von einer Maßnahme profitiert, desto besser wird diese bewertet und desto größer sind die Realisierungschancen.

Für Nordrhein-Westfalen besonders wichtig sind die für die Westhäfen (Antwerpen und Rotterdam) prognostizierten Verkehrsmengen. Die Mengen der aktuellen Prognose sehen vor, dass sich das Wachstum dieser Hafenstandorte deutlich verlangsamen wird. Im Gegenzug unterstellt die Prognose, dass die norddeutschen Seehafenstandorte deutlich schneller wachsen werden. Konkret wird unterstellt, dass Hamburg mit 3,2 % pro Jahr doppelt so schnell wächst wie Rotterdam mit 1,6 % pro Jahr bis zum Jahr 2030. Betrachtet man die Vergangenheitswerte, so kehrt sich der bisherige Trend um. In unserer Stellungnahme können Sie sich ausführlich über die Eingaben der Niederrheinischen IHK informieren, wie sie fristgerecht beim Bundesministerium eingereicht wurden: Stellungnahme der Niederrheinischen IHK

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