Prüfung für EU-Sicherheitsberater/ Gefahrgutbeauftragte

Prüfungen für EU-Sicherheitsberater/Gefahrgutbeauftragte führen die Industrie- und Handelskammern (IHK) durch. Interessenten können sich unabhängig vom Lehrgangsort, vom Wohnsitz oder Betriebssitz bei jeder IHK einer Prüfung unterziehen. Die Prüfung ist ausschließlich schriftlich, die verwandten Fragebogen bundeseinheitlich.

In den Prüfungen sind Kenntnisse aus den Unterabschnitten 1.8.3.3 und 1.8.3.11 ADR/RID/ADN sowie aus § 8 Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) nachzuweisen. Dies gilt analog für den Seeschiffsverkehr.

In der Prüfung muss der Teilnehmer nachweisen, dass er über die Kenntnisse, das Verständnis und die Fähigkeiten verfügt, die für die Tätigkeit als Gefahrgutbeauftragter erforderlich sind. Es werden in der Prüfung Fragen und Aufgaben gestellt, die selbständiges Arbeiten mit den Gefahrgutvorschriften erfordern. Als Hilfsmittel sind die einschlägigen Rechtsvorschriften sowie die Richtlinien für die jeweiligen Verkehrträger erlaubt.

Die Prüfung ist auf die Verkehrsträger beschränkt, für die eine Lehrgangsteilnahme bestätigt wurde. Die Prüfungsdauer ist abhängig von der Anzahl der zu prüfenden Verkehrsträger. Sie dauert für einen Verkehrsträger 100 Minuten plus 50 Minuten für jeden weiteren Verkehrsträger.

Nach erstmaliger Teilnahme an einer Schulung (Grundschulung) und erfolgreichen Prüfung stellt die IHK einen entsprechenden Schulungsnachweis mit fünfjähriger Gültigkeit aus.

Jeweils nach fünf Jahren muss der Gefahrgutbeauftragte nachweisen, dass er innerhalb des letzten Jahres vor Ablauf der Gültigkeit seiner Bescheinigung eine Verlängerungsprüfung bestanden hat. Der Schulungsnachweis wird daraufhin um fünf Jahre verlängert.

Prüfungen finden bei der Niederrheinischen IHK nach Vereinbarung statt.

Ihr Ansprechpartner
Service-Center
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Tel. 0203 2821-0

E-Mail: ihk@niederrhein.ihk.de

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