IHK-Broschüre erschienen: Unternehmensnachfolge am Niederrhein

(27. Februar) Früher oder später trifft es auch Unternehmerinnen und Unternehmer: Der Ruhestand rückt näher und damit auch die Frage, wer den Betrieb fortführen wird. Laut Niederrheinischer IHK sind davon in der Region Jahr für Jahr rund 300 Unternehmen betroffen. Woran rechtzeitig gedacht werden muss, das zeigt die aktuelle IHK-Broschüre „Unternehmensnachfolge am Niederrhein – Praxisbeispiele und Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen“.

Wie die IHK mitteilt, bevorzugten Unternehmenschefs zwar Familienangehörige als Nachfolger, doch auch andere Lösungen hätten sich als praktikabel erwiesen. Familienexterne Varianten würden immer häufiger in Betracht gezogen, wie etwa die Übergabe an einen Mitarbeiter, an einen Existenzgründer oder eine Führungskraft aus einem anderen Unternehmen bis hin zur Übergabe an einen Konkurrenten oder Zulieferer. Denn es gehe darum, den Besten zu finden, der das Unternehmen erfolgreich weiterführt und damit auch Arbeitsplätze sichert.

Die IHK-Broschüre zeigt anhand von Praxisbeispielen aus Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve, wie die Nachfolge erfolgreich gelingen kann. Zusätzlich enthält sie wertvolle Tipps und Checklisten – auch für den Fall des ganz unvorhergesehenen Ausfalls an der Spitze, etwa durch Krankheit. „Gut, wenn man für den Notfall vorgesorgt, eine Vertretungsstrategie erarbeitet und einen Notfallkoffer gepackt hat. Das gilt auch für jüngere Unternehmer“, so die IHK-Berater. Und sie zeigen in der Publikation auch, was in den „Notfallkoffer“ gehört – beispielsweise Verträge mit Arbeitnehmern, Kunden, Lieferanten und Kreditinstituten bis hin zu Bankverbindungen, Passwörtern und Versicherungspolicen.

Hier geht es zur Broschüre.

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