Textilkennzeichnungsverordnung in Kraft

Seit dem 8. Mai 2012 ist die Europäische Textilkennzeichnungsverordnung (Verordnung (EU) 1007/2011vom 27.09.2011) in Kraft und ersetz das bisher in Deutschland geltende Textilkennzeichnungsgesetz. Durch die Verordnung werden Hersteller, Importeure und Händler verpflichtet, Textilerzeugnisse, die auf dem Europäischen Markt vertrieben werden sollen, entsprechend der Verordnung zu etikettieren und zu kennzeichnen.

Für Textilerzeugnisse, die allerdings vor dem 8. Mai 2012 unter Einhaltung der bisher geltenden nationalen Vorschriften in den Verkehr gebracht wurden, enthält die EU-Verordnung eine Übergangsbestimmung. Diese Produkte dürfen noch bis zum 09. November 2014 auf dem Markt vertrieben werden. Danach gelten für alle Textilerzeugnisse ausschließlich die Vorgaben der EU-Verordnung.

Änderungen ergeben sich insbesondere im Hinblick auf die Kennzeichnung von Textilien nicht-textilen Ursprungs sowie bei der Gestaltung der Informationen über die Faserzusammensetzung.

Da gemäß Art. 16 der Verordnung der Kennzeichnungspflicht in Katalogen, Prosekten, auf Verpackungen, Etiketten in einer Weise angegeben werden muss, dass sie leicht lesbar, sichtbar und deutlich erkennbar ist, ist dies eine neue Herausforderung für alle Shopbetreiber, die Textilerzeugnisse im Sortiment haben.  

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