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Strategiepapier des Handelsausschusses der Niederrheinischen IHK zur InnenstadtentwicklungLeer stehende Geschäfte, immer mehr Ein-Euro-Shops und verödende Marktplätze, das sind Entwicklungen, die viele beklagen. Der Strukturwandel im Einzelhandel und seine Auswirkungen auf die Stadtentwicklung sind seit vielen Jahren zu einem bestimmenden Thema auch in der Kommunalpolitik geworden.Daher hat der Handelsausschuss der Niederrheinischen IHK beiliegendes Strategiepapier zur Innenstadtentwicklung vorgelegt. Es skizziert die Herausforderungen für den Einzelhandel und beschreibt die Leitlinien für eine zukunftsgerichtete Innenstadtpolitik.Die Untersuchung belegt die Leitfunktion des Einzelhandels für die Innenstadtentwicklung. Zugleich wird deutlich, dass eine attraktive Innenstadt nicht nur auf einen lebendigen Handel angewiesen ist. Vielmehr erwartet der Kunde ein „Gesamterlebnis“ von Einzelhandel, Kultur und Freizeit. Die „Inszenierung unserer Innenstädte“ wird zur gemeinsamen Zukunftsaufgabe.Die Kaufleute unserer Region haben ihre langfristigen Überlegungen in dem Strategiepapier "Die Stadt ist der Star" niedergelegt.
Handelsausschuss der Niederrheinischen IHK entwickelt EmpfehlungenDas Problem ist nicht nur im ländlichen Raum sondern zunehmend auch in Stadtteilzentren zu beobachten: durch die anhaltende Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel wird das Nahversorgungsnetz ausgedünnt und die wohnortnahe Grundversorgung gefährdet. Der Handelsausschuss der Niederrheinischen IHK hat Handlungsempfehlungen für eine moderne Nahversorgung erarbeitet und in Form eines Faltblattes mit dem Titel "Ohne Handel ist es öde" an die verantwortlichen Akteure in Politik und Verwaltung verteilt.
In vielen Städten und Gemeinden, auch bei uns am Niederrhein, wird aktuell über die Ansiedlung oder den Umbau von innerstädtischen Einkaufscentern diskutiert.Nachdem über viele Jahre hinweg Standorte außerhalb unserer gewachsenen Innenstädte und Stadtteilzentren im Fokus der Projektentwickler standen, konzentriert man sich in den letzten Jahren wieder auf die Zentren. Dahinter steckt auch die Hoffnung, geschwächte Zentren durch die Ansiedlung eines neuen Einkaufszentrums zu beleben. Auch wenn die Einkaufszentren in den „Herzen unserer Städte“ grundsätzlich ihren richtigen Standort haben, muss auch hier die Frage gestellt werden, ob das neue Vorhaben für das Zentrum verträglich ist. Dabei geht es insbesondere um die Frage der geplanten Größenordnung des Centers, um seine Lage, die architektonische und städtebauliche Gestalt sowie die Anbindung an das gewachsene Zentrum.Um den Entscheidungsträgern in den Städten eine Diskussions- und Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, hat das NRW- Wirtschaftsministerium die Broschüre „Zum Umgang mit innerstädtischen Einkaufscentern“ veröffentlicht. Rolf Junker, Junker und Kruse, Dortmund, Dr. Gerd Kühn, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin, und Dr. Holger Pump-Uhlmann, Architekt, Braunschweig, haben die Arbeitshilfe im Auftrag des Ministeriums erstellt.
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