Start einer Online-Unternehmensumfrage

(9. Dezember 2015) Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve hat auf ihrer Winter-Vollversammlung ein Sofortprogramm zur Flüchtlingshilfe beschlossen. Wichtiger Baustein ist eine Unternehmensumfrage, um die Bedarfe und Möglichkeiten in den niederrheinischen Betrieben zu ermitteln und daraus konkrete Angebote zu entwickeln. Die Umfrage läuft vom 9. bis 31.Dezember, interessierte Unternehmen können unter folgender Adresse daran teilnehmen: www.umfragen.ihk.de/home/fluechtlinge120.cfm

Die gegenwärtige Flüchtlingssituation wirft bei Unternehmerinnen und Unternehmern zahlreiche Fragen auf. Die Bereitschaft zu helfen ist groß – die Frage ist, wie? Die IHK ist wichtiger Ansprechpartner, wenn es um die Qualifizierung und berufliche Integration von Flüchtlingen geht. „Praktika, Hospitationen oder eine Ausbildung sind Möglichkeiten, um Flüchtlingen und Asylsuchenden dabei zu helfen, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Ein geklärter Aufenthaltsstatus und ausreichend deutsche Sprachkenntnisse sind dabei Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Weg ins Berufsleben“, so Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

Dazu führt die IHK jetzt vom 9. bis 31. Dezember eine Online-Umfrage bei den Unternehmen in Duisburg sowie in den Kreisen Wesel und Kleve durch. Die Beantwortung der Fragen dauert 10 Minuten. Es wird unter anderem gefragt, wie hoch die Bereitschaft der Betriebe ist, Flüchtlinge und Asylsuchende in Praktika, Ausbildung oder Beschäftigung aufzunehmen, welche Rahmenbedingungen hierfür notwendig sind und in welcher Form die IHK Unterstützung leisten kann.

Die Umfrage ist ab sofort erreichbar unter www.umfragen.ihk.de/home/fluechtlinge120.cfm

Die zentralen Ergebnisse werden im Februar veröffentlicht.

Die Unternehmensumfrage ist ein wichtiger Bestandteil eines Sofortprogramms, das die IHK auf ihrer Winter-Vollversammlung beschlossen hat. Weitere Maßnahmen und Angebote sind:

-       die Publikation eines Leitfadens für Unternehmen, die Flüchtlingen Praktikums- oder Ausbildungsplätze anbieten wollen,

-       die Veröffentlichung guter Beispiele von Flüchtlingshilfe durch Unternehmen im monatlichen IHK-Magazin,

-       der Aufbau eines regionalen Netzwerks,

-       ein Willkommens-Lotse als Ansprechpartner ab 2016,

-       Beratungsleistung von den „Starthelfern Migration“,

-       das Praktikumsportal des DIHK,

-       die zentrale Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse über die IHK FOSA (Foreign Skills Approval).

Der Leitfaden und weitere Informationen, wie etwa häufig gestellte Fragen (FAQs), stehen unter www.ihk-niederrhein.de zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Nadine Deutschmann, Telefon 0203 2821-289, E-Mail deutschmann@niederrhein.ihk.de.

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