Der Standort Niederrhein im Spiegel der Unternehmen

Ausgewählte Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Standortqualität der Stadt Duisburg sowie den Städten und Gemeinden der Kreise Wesel und Kleve

Der Standort Niederrhein steht im nationalen und grenzüberschreitenden Wettbewerb der Regionen insgesamt gut da.  Damit der Niederrhein in diesem Wettbewerb auch in Zukunft erfolgreich sein kann, bedarf es fundierter Kenntnisse der regionalen Stärken und Schwächen. Gute Ausgangsbedingungen am Standort selbst sind eine Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg.

Eine Abfrage der Stimmungslage in den Unternehmen gibt wichtige Hinweise, welche Weichenstellungen für eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftspolitik vor Ort künftig vorgenommen werden müssen, um weitere Investitionen in den Standort Niederrhein zu befördern. 

Standortumfrage 2013 - TOP 10

[TOP 10 der Standortfaktoren im Jahr 2013]

Die Befragungsergebnisse zeigen: Die unternehmerische Entscheidung für den Niederrhein wurde bewusst getroffen. Der Heimatstandort wird geschätzt. Dennoch gilt es, den Herausforderungen der Einzelstandorte wie auch des Gesamtstandorts Niederrhein offensiv zu begegnen, Schwächen abzubauen und die Stärken weiter zu entwickeln. Für Politik und Verwaltung sind sie ein Fingerzeig, bei welchen Themen akuter Handlungsdruck besteht und welche Impulse die Standortpolitik vor Ort aus Sicht der Wirtschaft benötigt.

Bildnachweis: Schoelen, H.: Der Standort Niederrhein im Spiegel der Unternehmen. Mönchengladbach 2014, S. 5 (von oben links nach unten rechts)

Ihr Ansprechpartner
Hintergrund

Die Niederrheinische IHK hat im Herbst 2013 eine Unternehmensbefragung zu insgesamt 52 Standortfaktoren in der Stadt Duisburg sowie den Kreisen Wesel und Kleve durchgeführt. Insgesamt 628 Unternehmen haben sich beteiligt. Die Auswertung der Umfrageergebnisse, deren Visualisierung und Interpretation übernahm Prof. Dr. Harald Schoelen von der Hochschule Niederrhein.