Stadt Duisburg entwickelt ein neues Klimaschutzkonzept

Auftakt war eine Informationsveranstaltung am 25. August 2015


Die Stadt Duisburg plant ein neues Klimaschutzkonzept zu erarbeiten. Es soll als strategische Grundlage für zukünftige Klimaschutzanstrengungen dienen und Maßnahmen für die nächsten 10-15 Jahre identifizieren. Die Stadt Duisburg und die Universität Duisburg-Essen, die mit der Erstellung des Konzepts beauftragt wurde, möchten dieses Klimaschutzkonzept unter Einbindung der Wirtschaft vor Ort entwickeln. Denn es soll passgenau auf Duisburg und seine spezifischen Prägungen und Erfordernisse zugeschnitten werden.

Was sich hinter dem Begriff „Klimaschutzkonzept“ verbirgt und welche Zielsetzungen sowie organisatorische Schritte die Stadt Duisburg gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen in diesem Jahr unternehmen möchte, wurde durch die beiden Projektpartner auf der Auftaktveranstaltung bei der Niederrheinischen IHK vorgestellt. Für die Unternehmen sollen dabei keine verpflichtenden Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept resultieren. Als Handlungsfelder stehen unter anderem „Industrie“, „Verkehr und Logistik“, „Klimagerecht Stadtentwicklung“ oder „Energieeinsparung“ auf der Agenda. Zwei weitere Handlungsfelder werden während der Konzepterstellung ermittelt und vertieft. Die Veranstaltung fand statt am Dienstag, den 25.08.2015.

Die Unterlagen der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Downloadbereich.

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung
Das Klimaschutzkonzept der Stadt Duisburg wird von dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Bau (BMUB) gefördert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten, wie lokale Klimaschutzkonzepte.

In ihrem Klimaschutzprogramm formuliert die Bundesregierung das Ziel, die CO2-Emmission gegenüber dem Jahr 1990 um 40 Prozent zu reduzieren. Seit 2008 finanziert das Bundesumweltministerium daher die Klimaschutzinitiative, die besondere Projekte rund um den Klimaschutz fördert. Die Projekte zielen auf Emissionsminderung, den effizienten Umgang mit Energien sowie den Einsatz von Erneuerbaren Energien ab.

Weitere Informationen bei:
Elisabeth Noke-Schäfer, Telefon 0203 2821-311, E-Mail noke@niederrhein.ihk.de.  

Ihr Ansprechpartner
Programm
Vortrag Jochum Stadt Duisburg
Vortrag van Heumen Universität Duisburg-Essen
Vortrag Krumme Universität Duisburg-Essen
Vortrag Krumpholz Stadt Duisburg
Vortrag Sprotte DEW21