Unterrichtung für Spielgeräteaufsteller

Aufsteller von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeit benötigen gemäß § 33c der Gewerbeordnung (GewO) eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Neu ist, dass neben der gewerberechtlichen Zuverlässigkeit seit dem 1. September 2013 für neue Gewerbetreibende eine Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie das Vorliegen eines Sozialkonzepts einer öffentlich anerkannten Institution nachgewiesen werden muss.

Zuständig für die Erlaubniserteilung ist das jeweilige Ordnungsamt

Zielgruppe

Von der neuen IHK-Unterrichtung sind nicht nur der Aufsteller selbst betroffen, sondern auch technische Mitarbeiter, welche die Geräte vor Ort aufstellen. Verpflichtend ist die IHK-Unterrichtung für alle ab dem 1. September 2013 beantragten Erlaubnisse sowie alle technischen Mitarbeiter (auch von bis dahin bestehenden Unternehmen). Inhaber einer Aufstellerlaubnis, die vor dem Stichtag erteilt wurde, sind nicht zur Unterrichtsteilnahme verpflichtet.

Inhalte

Die Unterrichtung behandelt die Themen Gewerbeordnung und Spielverordnung, Spielhallenrecht der Bundesländer, Jugend- und Spielerschutz. Das Sozialkonzept soll dazu dienen, dass Aufsteller und Beschäftigte frühzeitig problematisches Spielverhalten erkennen und Beratungsangebote für suchtgefährdete Spieler aufzeigen.

Informationen zum Sozialkonzept finden Sie im Internet unter gleichem Stichwort.

Anbieter

Die Niederrheinische IHK führt das Unterrichtungsverfahren auch für die IHKs Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Hagen und Krefeld/Mönchengladbach durch.

Die Zahl der Teilnehmer ist pro Unterrichtung auf 20 beschränkt.

Kosten

Die Teilnahmegebühr an der Unterrichtung beträgt 150,00 Euro.

Anmeldeformular Spielgeraete (80,39 KB)

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