Selbstständig in der Kultur- und Kreativwirtschaft

Kulturwirtschaftliche Akteure und Kreativschaffende, die ohne abhängiges Beschäftigungsverhältnis mit ihren Leistungen Geld verdienen, werden damit unternehmerisch tätig. Für sie gilt, wie für alle Existenzgründer: Eine gute und sorgfältige Vorbereitung – und das Erstellen eines Unternehmenskonzeptes – legen den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit. Sie müssen zum Beispiel Marktchancen analysieren, Marketingstrategien entwickeln und Finanzplanungen erstellen. Die Anforderungen und Planungsschwerpunkte variieren je nach Teilbranche der Kultur- und Kreativwirtschaft. Während einige Teilbranchen gängigen Marktstrukturen gegenüberstehen, stehen andere vor besonderen Herausforderungen: Was ist eigentlich Kunst? Welcher Preis ist für ein Kunstwerk angemessen oder erzielbar? Wie kann ich meine Rechte als Urheber eines Werkes schützen?

Besonderheiten, die bereits bei der Unternehmensgründung beachtet werden müssen. Denn die gute Geschäftsidee oder besondere Begabung muss zumindest den Lebensunterhalt des selbstständigen Unternehmers sichern können. Die im Rahmen der Initiative „Kultur- und Kreativwirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie herausgegebene Broschüre "Alles, nur kein Unternehmer?“ enthält hilfreiche Tipps für Gründer und Unternehmer dieser Branche.

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