Ruhrlagebericht

99. Ruhrlagebericht Herbst 2017:
Ruhrkonjunktur: weiter im Aufwind

Wirtschaftsklima

Die Ruhrwirtschaft befindet sich im Herbst 2017 weiter im Aufwind. Neben dem Konsum
entwickelt sich der Export zunehmend zur Konjunkturstütze. Der Konjunkturklimaindex ist von 122 Punkten zum Jahresbeginn auf aktuell 124 Punkte gestiegen.

Geschäftslage

93 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Lage mit gut oder befriedigend. In allen Wirtschaftsbereichen hat sich die Situation verbessert. Vor allem in der Industrie haben sich die Geschäftsaktivitäten im Jahresverlauf deutlich belebt.

Geschäftsaussichten

Ausgehend von einer gefestigten konjunkturellen Basis werden die Aussichten
günstig beurteilt. Insgesamt erwarten neun von zehn Unternehmen eine gleichbleibende, tendenziell bessere Geschäftsentwicklung. Hauptrisiken sind die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und der Fachkräftemangel.

Export

Der Export gewinnt an Kraft. Die bereits zum Jahresbeginn 2017 spürbar anziehende Auslandsnachfrage hat sich im Jahresverlauf weiter verstärkt. Die aktuelle Tendenz der Auftragseingänge ausländischer Kunden und die optimistischen Erwartungen sprechen für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.

Investitionen

[Konjunkturklimaindex Ruhr]

[Konjunkturklimaindex Ruhr]

Im Zuge der verbesserten Geschäftslage und günstiger Perspektiven nimmt die Investitionstätigkeit langsam Fahrt auf. Vor allem in der Industrie zeichnet sich ein steigender Investitionsumfang ab.

Beschäftigung

Das freundliche Konjunkturklima strahlt in den kommenden Monaten auf die Personalplanungen aus. In allen Wirtschaftsbereichen besteht ein tendenziell höherer Bedarf an Arbeitskräften.

Ihr Ansprechpartner
Ruhrlagebericht

Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage fließen in den Ruhrlagebericht ein, an dem außer der Niederrheinischen IHK die Industrie- und Handelskammern Bochum, Dortmund, Essen und Nord Westfalen beteiligt sind.

Die Federführerschaft wechselt jährlich. In 2017 liegt sie bei der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet.