Regionale Ausbildungskonferenz zieht Bilanz: Lehrstellenmarkt stabil

(7. November 2011) Die auch in diesem Jahr positive Entwicklung des betrieblichen Lehrstellenangebots im Bezirk der Niederrheinischen IHK zeigt deutlich, dass die Unternehmen bei der Sicherung ihres Fachkräftenachwuchses auf eigene Ausbildung setzen. Zugleich stieg allerdings auch die Zahl der Jugendlichen, die bis zum 30. September noch keine Lehrstelle gefunden haben. Diesen Jugendlichen bieten die Konsenspartner individuelle Nachvermittlungsgespräche an. Die Regionale Ausbildungskonferenz sieht auch in diesem Jahr die Zielvorgabe erfüllt, dass allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Bewerbern bis zum Jahresende ein Angebot unterbreitet wird. Dies ist das Ergebnis der Regionalen Ausbildungskonferenz, die am Montag, 7. November 2011, in der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve tagte.

(7. November 2011) Die auch in diesem Jahr positive Entwicklung des betrieblichen Lehrstellenangebots im Bezirk der Niederrheinischen IHK zeigt deutlich, dass die Unternehmen bei der Sicherung ihres Fachkräftenachwuchses auf eigene Ausbildung setzen. Zugleich stieg allerdings auch die Zahl der Jugendlichen, die bis zum 30. September noch keine Lehrstelle gefunden haben. Diesen Jugendlichen bieten die Konsenspartner individuelle Nachvermittlungsgespräche an. Die Regionale Ausbildungskonferenz sieht auch in diesem Jahr die Zielvorgabe erfüllt, dass allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Bewerbern bis zum Jahresende ein Angebot unterbreitet wird. Dies ist das Ergebnis der Regionalen Ausbildungskonferenz, die am Montag, 7. November 2011, in der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve tagte.

Der Bewertung durch die Konferenzmitglieder – Vertreter der Gebietskörperschaften, der Agenturen für Arbeit Duisburg und Wesel, Jobcenter Duisburg und Wesel, der Berufskollegs, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Industriegewerkschaft Metall, des Unternehmerverbandes Ruhr-Niederrhein, der Handwerkskammer Düsseldorf sowie der Kreishandwerkerschaften und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer – liegen die aktuellen Kennzahlen des regionalen Ausbildungsmarktes zugrunde.


Die Chancen für die Schulabgänger und Bewerber auf eine Ausbildungsstelle in der Region haben sich in diesem Jahr nochmals verbessert. Während die Zahl der Bewerber weiter gesunken ist, stieg das Angebot betrieblicher Lehrstellen. Dennoch suchen in der Stadt Duisburg sowie den Kreisen Kleve und Wesel insgesamt noch 233 Jugendliche kurzfristig eine Lehrstelle (das sind 16,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr). Die Arbeitsagenturen Duisburg und Wesel sowie die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer und das Handwerk führen seit Mitte Oktober mit den noch unversorgten Jugendlichen Nachvermittlungsgespräche. Vorrangiges Ziel ist die erfolgreiche Vermittlung bis zum Jahresende in die aktuell noch unbesetzten betrieblichen Lehrstellen. Mit den Möglichkeiten Einstiegsqualifizierungspraktika (EQ) und EQ-Plus als Brücke in die Ausbildung stehen darüber hinaus neue, zielführende Instrumente zur Verfügung.


Auch suchen noch zahlreiche Ausbildungsbetriebe geeignete Kandidaten für ihre aktuell unbesetzten Ausbildungsstellen. Die Konferenzmitglieder appellieren an Wirtschaft und öffentliche Verwaltungen, zur Unterstützung des Nachvermittlungsverfahrens diese freien oder wieder frei gewordenen Lehrstellen den Agenturen für Arbeit zu melden. Zugleich appellieren die Konsenspartner auch an diejenigen Jugendlichen, die noch eine Lehrstelle suchen, die Chancen der gemeinsamen Nachvermittlung zu nutzen.


Mit Blick auf die demografische Entwicklung und den hohen Fachkräftebedarf der Wirtschaft haben es sich die Mitglieder der Regionalen Ausbildungskonferenz zum Ziel gesetzt, die Vermittlung in Ausbildung bereits während des Schulentlassjahres durch zusätzliche Aktivitäten und zusätzliches Engagement im Bereich der Berufsorientierung junger Menschen nachhaltig zu fördern. Die Konsenspartner betonen, wie wichtig es ist, dass der Übergang von der Schule in die Ausbildung unmittelbar gelingt. Mit den Aktivitäten Vertiefte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen, der Berufseinstiegsbegleitung und des Duisburger Schulmodells wurden zusätzliche Schwerpunkte gesetzt.


Die Kennzahlen für die Arbeitsagenturbezirke Duisburg und Wesel im Einzelnen:


Die Arbeitsagentur Duisburg verzeichnet einen Rückgang der gemeldeten Ausbildungsstellen von 3.155 auf 3.112 (-1,4 Prozent). Die Zahl der Bewerber verringerte sich ebenfalls leicht um 4,4 Prozent von 3.657 auf 3.496. Ende September waren 73 Bewerber noch ohne Ausbildungsstelle, dies ist ein Zuwachs um 28 beziehungsweise 62,2 Prozent. Ihnen stehen noch 68 unbesetzte Berufsausbildungsstellen zur Verfügung, 59 Prozent weniger als vor einem Jahr.


Im Arbeitsagenturbezirk Wesel, der die Kreise Kleve und Wesel umfasst, stieg die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent (96 Stellen) auf 3.835. Die Zahl der Bewerber sank um 3,8 Prozent auf 5.862. Ende September waren 160 Bewerber noch ohne Ausbildungsstelle, dies ist ein Anstieg um 5 bzw. 3,2 Prozent. Ihnen stehen noch 130 unbesetzte Berufsausbildungsstellen zur Verfügung, 306 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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