Modist/-in

Berufsbezeichnung

 Modist / Modistin
Anerkannt durch die Verordnung vom 15. April 2004 (BGBl. I S. 580).

Ausbildungsdauer

3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Modisten und Modistinnen sind handwerklich und gestalterisch tätig. Sie stellen Kopfbedeckungen für Damen und Herren her.
Modisten und Modistinnen arbeiten sowohl in Werkstätten des Handwerks als auch in Betrieben der Industrie. In Ateliers, in Theatern und beim Film, auf Messen und Veranstaltungen werden zumeist Einzelstücke, nach eige-nen Entwürfen oder Kundenwünschen, angefertigt, präsentiert und verkauft. In der Industrie werden Kopfbede-ckungen in Serie, auf der Basis von Kollektions-Prototypen, gefertigt.

Berufliche Fähigkeiten

Modisten und Modistinnen führen ihre Arbeiten selbstständig auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen und eigenen Entwürfen, unter Beachtung der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes, des Umweltschutzes sowie qualitativer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte durch. Sie beherrschen den Zusammenhang zwischen Gestaltung, Konstruktion und Verarbeitung sowie den Einsatz unterschiedlicher Werk- und Hilfsstoffe. Sie planen und organisieren, teilweise im Team, ihre Tätigkeit bis hin zu Präsentation und Verkauf. Modisten und Modistinnen arbeiten kundenorientiert.

  • Modisten und Modistinnen verfügen über folgende Qualifikationen:
  • Herstellen von Kopfbedeckungen aus Filz und Stroh,
  • Appretieren von Materialien,
  • In-Form-Bügeln von Hüten,
  • Nähen von Kopfbedeckungen z. B. aus Stoff, Leder und Pelz; Erstellen und Handhaben von Schnittschablonen sowie Abändern von Schnittmustern,
  • Anfertigen von Kopfbedeckungen nach Bild- und Modellvorlagen,
  • Entwickeln, Gestalten und Erarbeiten von Entwürfen nach modischen, historischen, funktionalen und technologischen Gesichtspunkten,
  • Erstellen von Skizzen, Zeichnungen und Mustervorlagen,
  • Ausgestalten von Kopfbedeckungen, z. B. Schneidetechniken anwenden, Rollieren, Blumen und Federgestecke herstellen,
  • Aufarbeiten und Ändern von Kopfbedeckungen,
  • Herstellen von Unterformen aus verschiedenen Materialien,
  • Handhaben und Warten von Arbeitsgeräten, Werkzeugen und Maschinen,
  • Führen von Kundengesprächen, insbesondere bei Beratung, Verkauf und Reklamation,
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken,
  • Ergreifen qualitätssichernder Maßnahmen, Kontrollieren von Arbeitsabläufen und -ergebnissen.

Organisation der Ausbildung

Ausbildungsnachweise

 

Verkürzung/Verlängerung der Ausbildungszeit
Vertragsänderung

 

Berufsausbildungsvertrag

Ausbildungsvergütung

Urlaubsanspruch

Ausbildungsverordnung

 

Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

 

Aktuelle News

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Prüfung

Dieser Ausbildungsberuf wird nicht von der Niederrheinischen IHK,

sondern von einer anderen Kammer geprüft.

 

Prüfungsstatistik


Berufsschulen

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