Maritime Wirtschaft findet auch in NRW statt

[IHK-Präsident Burkhard Landers begrüßt die Gäste.]

[IHK-Präsident Burkhard Landers begrüßt die Gäste.]

(10. September 2013) „Die maritime Wirtschaft ist ein bundesweites Netzwerk und ein Wachstumsmotor für die gesamte deutsche Volkswirtschaft. Sie ist keine Exklusivangelegenheit der Küstenländer, sondern bundesweit mit vielen Branchen und Standorten eng verflochten“, sagte der Koordinator der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft, Hans-Joachim Otto, im Rahmen der Veranstaltung „Die nationale Bedeutung der maritimen Wirtschaft“ am 10. September bei der Niederrheinischen IHK, zu der die IHK Nord und die Niederrheinische IHK eingeladen hatten.

„Nordrhein-Westfalen ist ein maritimer Standort, auch wenn wir nicht immer sofort damit in Verbindung gebracht werden. Ein Viertel aller Güter kommen und gehen per Binnenschiff in NRW. Allein in Duisburg gibt es 40.000 hafenabhängig Beschäftigte“, stellte Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK, bei seiner Begrüßung der rund 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik fest.

Die Referenten unterstrichen die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für die maritime Wirtschaft und stellten die Chancen innovativer Schifffahrt und Meerestechnik in den Fokus der Veranstaltung. „Bereits heute befassen sich deutschlandweit etwa 500 Unternehmen und 200 wissenschaftliche Institute mit Schiffs- und Meerestechnik. Diese müssen durch maritime Innovationen die Grundlage für eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte im globalen Wettbewerb sorgen“, hob Hans Thon, Präsident der IHK zu Schwerin und Vorsitzender der IHK Nord, die Bedeutung maritimer Technologien hervor. Davon konnten sich die Teilnehmer am Rande der Veranstaltung selbst ein Bild machen. Im Rahmen der Börse Maritim präsentierten sechs Spitzenforschungseinrichtungen aus Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen neueste Ergebnisse ihrer Arbeit.

Im weiteren Verlauf betonten die Referenten, darunter der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, und der nordrhein-westfälische Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Michael Groschek, die großen Herausforderungen, vor denen die maritime Wirtschaft in den kommenden Jahren steht. Dazu würde eine stärkere Nutzung der Offshore-Windenergie ebenso zählen wie der erwartete Anstieg des Umschlagvolumens in den Seehäfen der Nordrange sowie die Notwendigkeit, künftig noch stärker auf umweltverträglichere Transportformen zu setzen. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen gebe es – bei aller Konkurrenz – viele Gemeinsamkeiten in Norddeutschland und in der Region an Rhein und Ruhr. So sprachen sich beide Seiten für den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und gegen weitere Auflagen für die Hafenstandorte an der Küste und im Binnenland aus. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur nationalen Bedeutung der maritimen Wirtschaft und zu Konjunkturdaten der Branche in der Region der IHK Nord stehen unter www.ihk-nord.de zum Download bereit.

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Die IHK Nord ist ein Zusammenschluss 13 norddeutscher Industrie- und Handelskammern aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Sie vertreten knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland und stützen sich auf rund 20.000 ehrenamtlich engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Arbeitsschwerpunkte sind die Hafenwirtschaft, die maritime Technologie, die Verkehrsinfrastruktur, die Tourismuswirtschaft und die Industrie.

Bildnachweis: IHK-Präsident Burkhard Landers begrüßt die Gäste. (von oben links nach unten rechts)

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