Kommentar: Niederrheinische IHK zur Vollsperrung der A40-Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp

(02. August 2017) Zur aktuellen Vollsperrung der A40-Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve:

 „Die Vollsperrung betrifft, neben vielen tausend Pendlern täglich, vor allem unseren Logistik-Standort: Das schränkt seine
Erreichbarkeit erheblich ein, das spüren viele unserer Unternehmen. Ihre Lkw und Transporte werden noch länger verzögert: Das kostet Zeit und Geld und kann vor allem bei just-intime-Transporten ganze Wertschöpfungsketten treffen.

Wir halten es für nötig, dass sich sehr schnell alle Beteiligte an
einen Tisch setzen, wie schon 2015: Wir müssen koordinieren,
wie der Verkehr nun großräumig umgeleitet werden soll, einen
Zeitplan entwickeln und die übrigen Baustellen darauf abstimmen.
So schaffen wir wenigstens Planungssicherheit für die
Unternehmen: Sie müssen wissen, was auf sie zukommt.

Selbst wenn die aktuelle Sperrung nur kurz dauern sollte, so
ist sie ein deutliches Warnsignal, dass wir uns wohl auf eine
solche Sperrung immer wieder auch sehr kurzfristig einstellen
müssen. Darauf sollten wir vorbereitet sein.“