Im Schnellverfahren zum Ausbildungsplatz

[Der Beirat des Duisburger mit den beiden Vorsitzenden Ober-bürgermeister Sören Link (links vom Schild) und IHK-Präsident Burkhard Landers (rechts vom Schild).]

[Der Beirat des Duisburger mit den beiden Vorsitzenden Oberbürgermeister Sören Link (links vom Schild) und IHK-Präsident Burkhard Landers (rechts vom Schild).]

(10. September 2015) Jugendlichen mit Startschwierigkeiten die Tür für den Berufseinstieg öffnen und Kontakte zu regionalen Unternehmen ermöglichen – so lauten die Ziele des Duisburger Schulmodells. Ein Element des bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve angesiedelten Projekts ist das sogenannte Azubi-Speed-Dating. Dabei stellen sich junge Leute binnen kürzester Zeit bei gleich mehreren Ausbildungsbetrieben vor – so wie am 9. September im „Steinhof“ in Duisburg-Huckingen.

Das Motto lautete in diesem Jahr „Das Date Deines Lebens – In zehn Minuten zum Praktikums- oder Ausbildungsplatz“. Genau diese Zeit stand Jugendlichen und Unternehmen zur Verfügung, um ihr Gegenüber kennenzulernen. Rund 400 Schülerinnen und Schüler von 17 Schulen, die feste Partner des Modells sind, und 18 Ausbildungsbetriebe aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen nahmen an der Veranstaltung im Steinhof teil. Das Azubi-Speed-Dating ist ein Projekt des Duisburger Schulmodells und fand bereits zum vierten Mal statt.

Parallel zur Veranstaltung tagte der Beirat des Duisburger Schulmodells, ein Gremium bestehend aus Vertretern der regionalen Wirtschaft. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Vorsitzender des Beirates, zeigte sich sehr zufrieden: „Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Duisburger Schulmodell einen guten Beitrag für die Wirtschaft vor Ort leisten – ganz handfest. Daher haben wir beschlossen, das Sprachcamp im Duisburger Norden, nach dem guten Auftakt in diesem Jahr, auch in den kommenden Osterferien weiterzuführen.“ Ein weiteres Thema war die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, zu deren Unterstützung es im kommenden Frühjahr erstmals den „Tag der Berufsfelder“ geben wird. Beirats-Vorsitzender und IHK-Präsident Burkhard Landers bekräftigte: „Die Jugendlichen müssen erleben, was hinter einem Beruf steckt. Bei dem ,Tag der Berufsfelder‘ bekommen sie einen praktischen Eindruck, was in den Betrieben passiert.“

Mehr Details zum Duisburger Schulmodell: Yassine Zerari, Telefon 0203 2821-216, E-Mail zerari@niederrhein.ihk.de.


Zum Beirat des Duisburger Schulmodells: Das Projekt wurde 2010 ins Leben gerufen und unterstützt Schüler bei ihrem Übergang von der Schule ins Berufsleben. Ein Beirat mit Vertretern aus der regionalen Wirtschaft, an dessen Spitze Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Burkhard Landers stehen, steht dem Projekt unterstützend zur Seite. Im Beirat vertreten sind neben der Stadt und der IHK auch die Unternehmen ArcelorMittal Duisburg GmbH, Cremerius Transport Service GmbH, Duisburger Hafen AG, Grillo-Werke AG, Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Indunorm Bewegungstechnik GmbH, Klöckner & Co SE, König-Brauerei GmbH, Köppen GmbH, Krohne Messtechnik Verwaltungsgesellschaft mbH, Kühne & Nagel (AG & Co.) KG, Sparkasse Duisburg, Thyssen Krupp MillServices & Systems GmbH, Union Stahl GmbH, Wittig GmbH, Woma GmbH sowie die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Duisburg. 

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