IHK rät: Verjährungsfristen im Blick behalten / Forderungen rechtzeitig zum Jahresende anmelden

(22. Dezember 2014) Der Jahreswechsel kann für die Wirtschaft Tücken mit sich bringen, denn offene Forderungen drohen zu verjähren. Diese Regel lassen Unternehmen häufig außer Acht und riskieren so finanzielle Verluste. Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve rät: Wer nichts zu verschenken hat, sollte noch in diesem Jahr seine Forderung geltend machen.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt oft mit dem Schluss des Jahres, in dem der jeweilige Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den anspruchsbegründenden Umständen sowie der Person des Schuldners Kenntnis erlangt hat oder hätte erlangen können. Sie endet häufig nach drei Jahren, so zum Beispiel bei Kaufpreisforderungen. Sollen Ansprüche nicht verjähren, müssen frühzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Hierfür kann es sich beispielsweise anbieten, einen gerichtlichen Mahnbescheid zu erwirken oder eine Klage bei Gericht einzureichen. Ein bloßer Schriftwechsel zwischen den Parteien zur Hemmung der Verjährung reicht hingegen oft nicht aus.

Weitere Informationen für Unternehmen bei der Niederrheinischen IHK: Robert Neuhaus, Telefon 0203 2821-346, E-Mail neuhaus@niederrhein.ihk.de.

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