IHK gegen Steuererhöhung in Dinslaken: Zusätzliche Belastungen für Unternehmen und Investoren vermeiden


(11. November 2011) Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve appelliert an die Ratsfraktionen in Dinslaken, die von der Verwaltung öffentlich ins Spiel gebrachte Erhöhung der Gewerbesteuer und Grundsteuer B für 2012 abzulehnen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Zusätzliche Belastungen der Bürger und der Wirtschaft verschärfen die ohnehin angespannte Lage.“


Steuererhöhungen, so Dietzfelbinger, seien das völlig falsche Signal im Wettbewerb um Unternehmen, Investitionen und Beschäftigung. Die wirtschaftliche Entwicklung stehe vor einer deutlichen Abkühlung. Mit der diskutierten Verschärfung würde der Wirtschaftsstandort weiter geschwächt. Mit Blick auf die künftige Stabilisierung der Gewerbesteuereinnahmen und damit auch des kommunalen Haushaltes gelte es vielmehr, ein günstiges Klima für zusätzliche wirtschaftliche Aktivitäten zu schaffen. Dietzfelbinger: „Steuererhöhungen lösen die Haushaltsprobleme nicht. Sie sind kein Ersatz für eine konsequente Durchforstung aller Auf- und Ausgaben.“ So schmerzlich es im Einzelfall sei, alle Leistungen gehörten auf den Prüfstand.


Die Niederrheinische IHK hat sich unmittelbar schriftlich an den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden mit der Bitte gewandt, für den Standort Dinslaken und gegen Steuererhöhungen zu entscheiden.

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