IHK-Standpunkte zur Kommunalwahl am 25. Mai

(6. Mai 2014) Was braucht ein Standort, damit er für Unternehmen langfristig attraktiv bleibt, Beschäftigung sichert und Investitionen anlocken kann? Anlässlich der Wahl der Stadt- und Gemeinderäte am 25. Mai hat die Niederrheinische IHK jetzt Standpunkte veröffentlicht, die auf den Punkt bringen, was die Wirtschaft von der Kommunalpolitik erwartet.


Die Broschüre ist in doppelter Hinsicht eine Handreichung: zum einen für die Lokalpolitiker, alte wie neue, die sich daran orientieren können, was sie für die Wirtschaft und den Standort tun sollten oder sogar müssten, zum anderen für die Unternehmen, die mit diesen Standpunkten den zu wählenden und dann auch den gewählten Volksvertretern „auf den Zahn fühlen“ können.


„Der Niederrhein ist als Bindeglied zwischen Ruhrgebiet, Rheinland und niederländischer Randstad ein attraktiver Unternehmensstandort. Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und systematisch auszubauen. Ein attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort ist die Voraussetzung für Wachstum, Investitionen und Arbeitsplätzte“, heißt es im gemeinsamen Vorwort von IHK-Präsident Burkhard Landers und Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. Vielfach sähen sich laut IHK-Standortumfrage die Unternehmen mit zusätzlichen Abgaben, unzureichender Unterstützung oder mangelnden Flächenangeboten konfrontiert. Die aus Sicht der Wirtschaft drängenden Handlungsfelder sind in der fast 30seitigen IHK-Publikation dargestellt. Sie soll dazu dienen, den Dialog zwischen Wirtschaft und Kommunen aufzunehmen und zu fördern mit dem Ziel, partnerschaftlich Lösungen umzusetzen.


Die Standpunkte enthalten einfache Fragen an die Politik, zum Beispiel: Wie stärkt Ihre Kommune durch Kooperationen mit den Nachbarn gezielt das Umfeld für die Unternehmen vor Ort? Was tut Ihre Gemeinde, um die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energie vor Ort zu gewährleisten? Wie bindet Ihre Kommune die von den Hochwasser-ManagementPlanungen betroffenen Unternehmen ein? Was tut Ihre Gemeinde, um die Attraktivität ihrer Zentren zu erhöhen und um den großflächigen Einzelhandel zu steuern? Wie begegnet Ihre Gemeinde dem Fachkräftemangel?


Inzwischen hat die Niederrheinische IHK ihre kommunalpolitischen Standpunkte den Entscheidungsträgern in den Kommunen zugeleitet. Die Broschüre kann von den Unternehmen bei der Niederrheinischen IHK (Elisabeth Noke-Schäfer, Telefon 0203 2821-283, E-Mail noke@niederrhein.ihk.de) angefordert werden. Sie steht außerdem als Download im Internet unter www.ihk-niederrhein.de/Standpunkte-Kommunalwahl zur Verfügung.

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