Hinweise zur Zwischenprüfung für Kaufleute für Versicherung und Finanzen

Zur Ermittlung des Ausbidungsstandes ist in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie ist Voraussetzung für die spätere Zulassung zur Abschlussprüfung.

Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Verordnung über die Berufsausbildung (Anlage 2 Abschnitt I und II) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

Prüfungsgebiete/Funktionen:

Arbeitsorganisation

01.  Arbeits- und Selbstorganisation

02.  Datenschutz und Datensicherheit

03.  Betriebliches Rechnungswesen

Dienstleistungen in der Versicherungswirtschaft

04.  Stellung, Rechtsform und Struktur

05.  Versicherungs- und Finanzprodukte

06.  Vertragsservice

07.  Kundenbetreuung

Wirtschafts- und Sozialkunde

08.  Berufsbildung

09.  Personalwirtschaft, arbeits-, sozial-, und tarifrechtliche Vorschriften

10.  Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

11.  Umweltschutz

Prüfungsdauer

  • 120 Minuten

Anzahl der Prüfungsaufgaben

  • ca. 60 Aufgaben

Die Aufgaben werden überwiegend in gebundener Form als Mehfachwahl-, Mehrfachantwort-, Zuordnungs- und Reihenfolgeaufgaben gestellt. Hinzu kommen Offene-Antwort-Aufgaben, z. B. die Ermittlung eines Datums oder eines Betrages.

Zugelassene Hilfsmittel zur Bearbeitung der Zwischenprüfung

  • Taschenrechner (nicht programmiert, netzunabhängig und ohne Kommunikationsmöglichkeit mit Dritten)
  • Unkommentiertes Bedingungswerk der Proximus Versicherung in seiner jeweils aktuellen Fassung (notwendiges Hilfsmittel)
  • Unkommentierte Gesetzessammlung
  • Unkommentierte Textausgaben einzelner Gesetze und Verordnungen

(Es sind lediglich Unterschreichungen bzw. farbige Markierungen und Nummernverweise gestattet!)

Teilnahmebescheinigung

Nach der Zwischenprüfung erhalten die Auszubildenden, die Ausbildungsbetriebe und die Berufskollegs eine Teilnahmebescheinigung aus der folgende Inhalte zu entnehmen sind:

  • Anzahl der Aufgaben pro Prüfungsgebiet/Funktion
  • Anzahl der richtigen Aufgaben pro Prüfungsgebiet/Funktion
  • Die erreichte Gesamtpunktzahl des Auszubildenden
  • Die erreichte Durchschnittspunktzahl aller im IHK-Bezirk zusammengefassten Auszubildenen im jeweiligen Ausbildungsberuf
  • Der Beurteilungsmaßstab für das erreichte Ergebnis

    100 - 67 Punkte
    Die Kenntnisse genügen den Anforderungen.

    66 - 50 Punkte
    Die Kenntnisse weisen Mängel auf; die Leistungen sind verbesserungsfähig.

    49 -   0 Punkte
    Die Kenntnisse genügen den Anforderungen nicht.