Handelsreport Ruhr

„Handel ist Wandel“ – das ist nichts Neues und trifft doch immer noch den Kern. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklungen und Konsumtrends – hohe Mobilität, neue Einkaufsgewohnheiten, demografische Entwicklung, abnehmende Kaufkraft – sind Anstöße für Veränderungen. Wachsende Verkaufsflächen, zunehmende Konzentration, räumliche Verschiebungen der Handelsstandorte, der Wegfall ganzer Betriebsformen sind die Ergebnisse.

„Handel ist Wandel“ – das ist nichts Neues, in seinen Auswirkungen auf Nahversorgung und Zentrenstruktur aber nicht ohne Brisanz. Gerade zu unfreiwillig ist der Handel zur wichtigsten Leitfunktion der Stadtentwicklung geworden. Wie aber ist die aktuelle Situation tatsächlich? Welche Entwicklung hat wirklich in den letzten zehn Jahren stattgefunden? Liegt der Entwicklungstrend im Ruhrgebiet im Bundesdurchschnitt? Wie haben sich die einzelnen Teilregionen entwickelt? Und – ganz entscheidend – welche Schlussfolgerungen müssen wir daraus ziehen?

„Handel ist Wandel“ – die sechs IHKs im Ruhrgebiet haben ihren zuletzt im Jahr 2001 erstellten Handelsstrukturatlas bereits im Jahr 2009 aktualisiert und erneut alle Einzelhandelsbetriebe ab 650 qm im Ruhrgebiet (inkl. Kreis Kleve und Märkischer Kreis) erhoben. Seitdem werden die Daten jährlich neu erhoben, so dass die IHKs im Ruhrgebiet nicht nur über Detailergebnisse für die einzelnen Kommunen verfügen, sondern über einen einmaligen regionalen Überblick der handelsstrukturellen Veränderungen in den letzten Jahren verfügen – mit überraschenden Ergebnissen.

Bereits im Jahr 2010 haben die IHKs im Ruhrgebiet den "Handelsreport Ruhr 2010" veröffentlicht, der neben der Entwicklung des Einzelhandels im Ruhrgebiet in den letzten 10 Jahren auch Thesen und Forderungen der IHKs zur Einzelhandels- und Stadtentwicklung enthält. Der "Handelsreport Ruhr" wird alle zwei Jahre veröffentlicht und in diesem Jahr im Rahmen des "Handelsforum Ruhr 2012" am 25. Mai 2012 vorgestellt.

Ihr Ansprechpartner
Veranstaltung der IHKs im Ruhrgebiet