Gemeinsame Bewerbung zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region zwischen Rhein und Maas

(04.Oktober 2016) Die Kreise und Städte am Niederrhein sowie die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve bewerben sich gemeinsam unter dem Namen Nieder-Rhein-Lande um das Strukturförderprogramm „Regionalen“ des Landes NRW. Das gaben Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger heute gemeinsam im Rahmen der Münchener Gewerbeimmobilienmesse Expo Real bekannt. „Der anhaltende strukturelle und demografische Wandel orientiert sich nicht an kommunalen Grenzen“, so Dietzfelbinger. „Wir versprechen uns von einer grenzüberschreitenden Bewerbung, dass die Akteure näher zusammenrücken und sich für eine Stärkung unseres gemeinsamen Wohn- und Wirtschaftsraumes zwischen Rhein und Maas engagieren.“

[Dr. Ansgar Müller, Landrat Kreis Wesel, Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat Rhein-Kreis Neuss, Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein, Wolfgang Spreen, Landrat Kreis Kleve, Dr. Andreas Coenen, Landrat Kreis Viersen.]

[Dr. Ansgar Müller, Landrat Kreis Wesel, Sören Link,
Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Hans-Jürgen Petrauschke,
Landrat Rhein-Kreis Neuss, Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, Hans Wilhelm
Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Frank
Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Jürgen Steinmetz,
Hauptgeschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein, Wolfgang
Spreen, Landrat Kreis Kleve, Dr. Andreas Coenen, Landrat Kreis
Viersen. Foto: Stadt Mönchengladbach]

Das Land Nordrhein-Westfalen hat vor 16 Jahren das Strukturförderprogramm „Regionalen“ ins Leben gerufen, das alle zwei bis drei Jahre ausgelobt wird. Gefördert werden Regionen, die Lösungskonzepte und konkrete Maßnahmen unter anderem in den Themen innovative Stadtentwicklung, Mobilität, Energie, Umwelt, Bildung und Kultur entwickeln, um ihr regionales Profil zu schärfen. Damit soll die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit von Regionen gestärkt werden. Diese Art der projekt- und praxisorientierten Zusammenarbeit über die kommunalen Grenzen hinweg war erstmals sehr erfolgreich mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park in den 90er Jahren, die Vorbildfunktion hat.
Ende Juni 2016 hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) des Landes die Regionen in NRW aufgerufen, ihre Bewerbung zur Ausrichtung einer „Regionalen“ 2022 und 2025 einzureichen. In dem jeweiligen Jahr werden die Projekte der Öffentlichkeit präsentiert.
 
Ein neu formiertes Bündnis hat nun die Vorbereitungen getroffen, eine Bewerbung für den deutsch-niederländischen Grenzraum auf den Weg zu bringen. Initiatoren dieses Bündnisses sind die Städte Duisburg und Düsseldorf, die Kreise Wesel und Kleve, die Niederrheinische IHK und die Provinz Gelderland. Die Standort Niederrhein GmbH, die IHK Mittlerer Niederrhein, die IHK zu Düsseldorf und weitere Partner haben sich der Bewerbung angeschlossen, um sich gemeinsam als grenzübergreifende sogenannte „Euregionale“ für die „Regionale 2022/2025“ zu bewerben. „Die gewählte Gebietskulisse ist eine herausragende Chance, uns im Wettbewerb der Regionen zu behaupten“, erläuterte Dietzfelbinger. „Zusätzlich können Synergieeffekte für den laufenden Formierungsprozess der Metropolregion Rheinland geschaffen werden, die ein wichtiger Teil dieser grenzübergreifenden Region ist, die wir als Nieder-Rhein-Lande bezeichnen.“

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