Förderung unternehmerischen Know-hows (BAFA – Beratungsförderung)

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Im Rahmen des Programms können Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen anteilige Zuschüsse für die Inanspruchnahme einer Unternehmensberatung erhalten. Gefördert werden für Jung- und Bestandsunternehmen allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung sowie zusätzlich spezielle Beratungen die strukturellen Ungleichheiten begegnen. Die Förderkonditionen richten sich nach der Beratungszielgruppe bzw. –art:

Jungunternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind

--> Bemessungsgrundlage je Beratungsart: 4.000 Euro Nettoberaterhonorar, Zuschuss 50%

Bestandsunternehmen, ab dem dritten Jahr nach der Gründung

--> Bemessungsgrundlage je Beratungsart: 3.000 Euro Nettoberaterhonorar, Zuschuss 50%

Unternehmen in Schwierigkeiten, unabhängig vom Unternehmensalter

Unternehmenssicherungsberatung sowie zusätzliche Folgeberatungen möglich

--> Bemessungsgrundlage je Beratungsart: 3.000 Euro Nettoberaterhonorar, Zuschuss 90%

Die Antragstellung erfolgt online über die BAFA Antragsplattform. Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das Unternehmen. Eine der eingeschalteten Leitstellen, z. B. die DIHK Service GmbH, prüft den Antrag vor und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

Fragen zur Förderfähigkeit beantworten die Leitstellen des Programms. Ein Verzeichnis aller Leitstellen steht auf der BAFA Antragsplattform als Download zur Verfügung.

Hinweis: Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Eine Übersicht der regionalen Ansprechpartner steht ebenfalls auf der BAFA Antragsplattform als Download zur Verfügung.

Die Niederrheinische IHK steht ihren Mitgliedsunternehmen als regionaler Ansprechpartner für dieses Programm gern für das zuvor genannte kostenlose Informationsgespräch zur Verfügung.

Die Ansprechpartner bei der Niederrheinischen IHK sind

Für Jungunternehmen in Duisburg und dem Kreis Wesel

Mariann Ludewig

Heike Möbius

Für Unternehmen in Schwierigkeiten in Duisburg und dem Kreis Wesel

Markus Nacke

Für Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten im Kreis Kleve

Holger Schnapka

Ihr Ansprechpartner
Service-Center
Service-Center

Tel. 0203 2821-0

E-Mail: ihk@niederrhein.ihk.de

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