Fachkräftemonitor für den Niederrhein

Fachkräftemonitor NRW

Fachkräfteangebot_Niederrhein

[Niederrhein: Angebot und Nachfrage]

Mit der demografischen Entwicklung werden Fachkräfte knapp - nicht immer und überall, aber oft gerade dort, wo Unternehmen sie besonders benötigen. Das Einwer- ben und Qualifizieren von Fach- kräften benötigt Zeit und bedeutet eine hohe Investition in die Zukunft. Eine gute Informationsbasis hilft, Entscheidungen heute so zu treffen, dass sie sich in der Zukunft als richtig erweisen. Denn: Wer nur im Heute lebt, dem kann schon morgen ein böses Erwachen drohen. Für Unternehmen sind vorausschauende Planungen überlebenswichtig.

Erstmals können Unternehmen umfassende Arbeitsmarktprognosen für ihre mittel- bis langfristige Personalpolitik nutzen. Dazu haben die Industrie- und Handelskammern den Fachkräftemonitor NRW als unentgeltliche Web-Anwendung installiert.

Fachkräftemangel_Niederrhein

[Niederrhein: Fachkräftemangel]

Bei dem Fachkräftemonitor NRW (FKM) handelt es sich um eine frei zugängliche Internetanwendung. Mit diesem Diagnoseinstrument werden regionale Fachkräfteengpässe mittels Karten und Grafiken aufgezeigt. Angebot und Nachfrage auf dem NRW-Arbeitsmarkt werden gegen- übergestellt. Der Monitor bringt damit erstmals Transparenz in die Gesamtaufgabe, den zukünftigen regionalen Bedarf an Fachkräften zu decken. Die Bedienung des Monitors ist einfach und selbsterklärend.

Was bietet der Monitor?

Eine breite Informationsbasis steht zur Verfügung:

  • Region: 12 Teilregionen, die den IHK-Bezirken entsprechen
  • Branche/Wirtschaftszweig: 18 Branchen, beispielsweise Einzelhandel oder Elektrotechnik
  • Beruf: rd. 50 Berufsgruppen, darunter 10 akademische und 37 nicht-akademische Berufsgruppen, mit höherem und mittleren Qualifikationsniveau
  • Zeit: aktuelle Daten und Prognosen von 2000 bis 2025
  • Weitere Informationen: "FAQs" auf der Internetseite

Wem nützt er?

Der Fachkräftemonitor NRW hilft insbesondere:

Entwicklung des Fachkräftemangels am Niederrhein

[Fachkräftel nach Zeit und Branche]

  • Jugendlichen bei der Berufs- auswahl und Karriereplanung,
  • Unternehmen bei der länger- fristigen Personalentwicklung,
  • Bildungsträgern bei der Strukturierung ihrer Programme in der Bildung und Weiterbildung und
  • der Politik bei der Orientierung, wie die bildungspolitischen Rahmenbedingungen und die Bildungsinfrastruktur weiter verbessert werden können.

Anwendungsmöglichkeiten

  • Wählen Sie einen Beruf aus der kompletten Berufsauswahlliste.
  • Wählen Sie eine Region oder einen bestimmten Wirtschaftszweig.
  • Wählen Sie die interaktive Karte für das gesamte Bundesgebiet, um sich die Fachkräfteentwicklung einer ausgewählten Berufsgruppe optisch darstellen zu lassen.

Datenqualität

Die Berechnungen und Prognosen wurden im Auftrag von IHK NRW e.V. durch die WifOR GmbH, Darmstadt erstellt. WifOR ist ein unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut, das als Ausgründung aus dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, dem ehemaligen Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, entstanden ist. Als Quellen werden Daten der Bundesagentur für Arbeit, das Statistischen Bundesamtes, der Konjunkturumfragen der IHKs in NRW, der IHK-Bildung, der Prognos AG sowie von Information und Technik NRW genutzt. Diese Daten werden jährlich aktualisiert.

Bildnachweis: Screenshots Fachkäftemonitor NRW, regionalisiert für den Bezirk der Niederrheinischen IHK (von oben links nach unten rechts)

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