Erstes Azubi-Speed-Dating mit 300 Teilnehmern: Initiatoren des Duisburger Schulmodells zogen bei Aktionstag Bilanz

(23. März 2012) Jugendlichen mit Startschwierigkeiten den Einstieg ins Berufsleben zu vereinfachen – dieses Ziel hatten sich die Partner des Duisburger Schulmodells beim Start des Projekts vor einem Jahr auf die Fahne geschrieben. Jetzt zogen die Initiatoren, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, das Jobcenter und die Arbeitsagentur Duisburg sowie die Bildungsholding der Stadt eine erste Bilanz. Im Rahmen ihres ersten Azubi-Speed-Datings am Freitag, 23. März, in der Schauinsland-Reisen-Arena nutzten außerdem rund 300 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Kontakte zu Firmen zu knüpfen.


Im ersten Jahr des Bestehens besuchten die Projektkoordinatoren des Schulmodells fast 600 Schülerinnen und Schüler an zehn Haupt-, Real-, und Gesamtschulen im Duisburger Stadtgebiet, um über die Chancen des Modells zu informieren. Mehr als 420 der kontaktierten Jugendlichen nutzten weitergehende Workshop-Angebote, um sich über Erwartungen der Wirtschaft an Schulabgänger sowie Voraussetzungen für einen Ausbildungsplatz zu informieren. Eine daran anschließende persönliche Beratung nutzten daraufhin 385 junge Leute – und profitierten damit auch von bestehenden Kontakten zu den rund 80 Unternehmen aus der Metall- und Elektrobranche, dem gastronomischen und kaufmännisch Bereich, die ebenfalls in das Modell eingebunden sind.


Denn in einem weiteren Schritt werden die jungen Leute mit Personalverantwortlichen aus den Unternehmen bekannt gemacht. Dadurch erhalten auch diejenigen Schülerinnen und Schüler eine Chance, deren Stärken sich nicht in Schulnoten zeigen. Insgesamt wurden knapp 80 Vorstellungsgespräche geführt. Etwa einem Viertel der am Duisburger Schulmodell teilnehmenden Jugendlichen gelang es, einen Ausbildungsvertrag abzuschließen.


Dass der erste Eindruck oft der entscheidende ist, zeigte sich indes auch beim Speed-Dating, bei dem Personalverantwortliche aus rund 30 Unternehmen die etwa 300 Jugendlichen kennenlernen konnten. Unter dem Motto: „Bist Du schnell genug?“ hatten die Schülerinnen und Schüler genau zehn Minuten Zeit, um bei den Unternehmen Werbung in eigener Sache zu machen. Parallel dazu fanden Workshops zum Thema Berufsorientierung statt. Neben einer Stadionführung durch die Arena konnten die Jugendlichen an einem Schweißsimulator ihre Fähigkeiten testen lassen. 

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