DIHK informiert über Bestandteile, Entwicklungen und Strategien

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Strom wird immer teurer – aber warum genau? Wie werden Strompreise gebildet, mit welchen Trends ist zu rechnen, und was können Staat und Unternehmen tun? Der DIHK beleuchtet in seinem "Faktenpapier Strompreise in Deutschland" (Faktenpapier Strompreise 2014.pdf) unter anderem Strompreisbestandteile und Sonderregelungen. Er analysiert die Kostenbelastung durch Steuern, staatliche Abgaben sowie Klimaschutzinstrumente und den Zusammenhang zwischen den Strompreisen in Europa und der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.


Energieeinkauf aus Unternehmersicht

Jedes Unternehmen benötigt Energie. Die Frage ist jedoch, zu welchem Preis. Ein gut strukturierter und durchdachter Energieeinkauf kann Betrieben helfen, im Vertragsdschungel von Sondertarifen, Spezialtarifen und Ausnahmereglungen den Überblick zu behalten. So können Kosten gespart werden. Dazu sind Kenntnisse im Vertragsrecht, eine regelmäßige Marktbeobachtung sowie Verhandlungen mit den Versorgern notwendig. Wie setzt sich der Strompreis zusammen? Wie finden Unternehmen den zu Ihnen passenden Energieanbieter? Welche Tarife und Sonderkonditionen kommen grundsätzlich in Betracht? Welche Handelsplätze und Produkte gibt es im Energiebereich? Was ist bei einer Ausschreibung zu beachten und inwieweit können Vergünstigungen bei der Energiesteuer, EEG-Umlage, Netzentgeltumlage in Anspruch genommen werden? Über diese und weitere Fragen haben die Niederrheinische IHK sowie die IHK zu Essen im Rahmen der Veranstaltung „Energieeinkauf aus Unternehmersicht: Energiekosten optimieren“ am 25. März 2014 informiert. Die Vorträge sowie den Einladungsflyer finden Sie hier:

- Einladungsflyer Veranstaltung Energieeinkauf.pdf (51,97 KB)

Behr Grundlagen des Energieeinkaufs.pdf (1,96 MB

Behr Handelsplaetze und Produkte im nationalen und internationalen Boersenhandel.pdf (484,94 KB)

- Vossik Vermeidung und Reduzierung von Energiesteuern.pdf (1,15 MB)

- Vossik Energiecontracting.pdf (276,99 KB)

- Clement Praxisbericht Fernwaermeeinkauf.pdf (225,60 KB).


Strompreis-Umlagen-Rechner

Strom wird in Deutschland immer teurer. Die Hauptursache sind die zahlreichen Umlagen, die inzwischen auf den Strompreis aufgeschlagen werden. Doch was kosten im Jahr 2013 die Aufschläge bei jedem einzelnen Stromverbraucher? Das können Unternehmen mit dem neuen Strompreis-Umlagen-Rechner der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) schnell und einfach berechnen. Dazu muss nur der Jahresstromverbrauch eingegeben werden. Das Excel-Tool ermöglicht auch einen Vergleich zum Vorjahr.  

Unternehmen des produzierenden Gewerbes können durch Eingabe der Stromkostenanteile an der Bruttowertschöpfung bzw. am Umsatz auch prüfen, ob Ermäßigungen möglich sind und wie hoch sie ausfallen. Dann können sie entscheiden, ob sich die teilweise aufwändigen Antragsverfahren überhaupt lohnen.  

Der Strompreis-Umlagen-Rechner der IHK Lippe berücksichtigt die Regelungen der EEG-Umlage sowie den Kraft-Wärme-Kopplungs-Aufschlag, die „Offshore-Haftungs-Umlage“ und die „§ 19-Umlage“, die jeweils nach Verbrauch gestaffelt sind.


Verordnung zur Anerkennung von Systemen zur Förderung der Energieeffizienz

Das Bundeskabinett hat die „Verordnung über Systeme zur Verbesserung der Energieeffizienz im Zusammenhang mit der Entlastung von der Energie- und der Stromsteuer in Sonderfällen (Spitzenausgleich-Effizienzverordnung – SpaEfV)"  verabschiedet. Die Verordnung ist am 5. August 2013 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und damit auch in Kraft getreten.

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