Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme/ Elektronikerin für Gebäude- und Infrastruktursysteme

Berufsbezeichnung

Elektroniker/Elektronikerin für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Anerkannt durch Verordnung vom 3. Juli 2003, (BGBl. I S. 1144)

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Elektroniker/Elektronikerinnen für Gebäude- und Infrastruktursysteme realisieren technische und organisatorische Dienstleistungen. Sie warten, überwachen, steuern und sichern Gebäude- und Infrastruktursysteme und können auch bei der Erstellung von Gebäude- und Infrastruktursystemen eingesetzt werden.
Typische Einsatzfelder sind Wohn- und Geschäftsgebäude, Betriebsgebäude, Funktionsgebäude wie Krankenhäuser, Infrastrukturanlagen, Industrieanlagen.
Elektroniker/Elektronikerinnen für Gebäude- und Infrastruktursysteme üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften .

Berufliche Fähigkeiten

Elektroniker/Elektronikerinnen für Gebäude- und Infrastruktursysteme

  • analysieren Anforderungen von Nutzern und erfassen Gefährdungspotentiale, konzipieren Anlagen- und Nutzungsänderungen von technischen Systemen (Energie- und Kommunikationssysteme sowie Versorgungssysteme), stimmen Änderungen mit den Nutzern ab und beraten sie,
  • kalkulieren Kosten, vergeben Aufträge und nehmen die Leistungen Dritter ab,
  • installieren Gebäude- und Infrastruktursysteme, führen Umbauten durch oder veranlassen sie,
  • konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von Sicherheitseinrichtungen,
  • übergeben die Systeme und weisen Nutzer in die Bedienung der technischen Systeme ein,
  • inspizieren und warten Anlagen und Systeme nach Hersteller- oder Betriebsvorgaben und tragen zur höherer Anlagenverfügbarkeit und Effizienz bei; nehmen Störungsmeldungen entgegen, erstellen Fehlerdiagnosen, schätzen Gefährdungen durch Störungen ein und ergreifen Sofortmaßnahmen,
  • betreiben Gebäude und Infrastruktursysteme nach Vorschriften, Betreibervorgaben und Nutzerwünschen,
  • überwachen gebäudetechnische Systeme mit Hilfe von Automatisierungs- und Leitsystemen, optimieren den Betrieb der technische Gebäudesysteme,
  • führen systematische Fehlersuchen durch, grenzen Fehler ein, führen die Instandsetzung der technischen Einrichtungen durch oder veranlassen die Instandsetzung durch die zutreffenden Gewerke,
  • überwachen die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften, insbesondere bei Leistungen Externer sowie von Nutzern, und ergreifen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit in Gebäuden,
  • arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und kommunizieren auch in englischer Sprache.

Organisation der Ausbildung

Ausbildungsnachweise

 

Verkürzung/Verlängerung der Ausbildungszeit
Vertragsänderung

 

Berufsausbildungsvertrag

 

Ausbildungsvergütung

  • Tarifregister NRW
  • Hinweise: Wie finde ich den richtigen Tarif?
  • Hinweise: Wer ist tarifvertraglich gebunden?
    Wer darf bis zu 20% unter der Vorgabe liegen?
 

Urlaubsanspruch


Ausbildungsverordnung

 

Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

 

Aktuelle News

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Prüfung

Dieser Ausbildungsberuf wird nicht von der Niederrheinischen IHK,

sondern von einer anderen Kammer geprüft.

 

Prüfungsstatistik


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