Einzelhandelskennzahlen

Im Folgenden finden Sie für die Städte und Gemeinden im Bezirk der Niederrheinischen IHK eine Übersicht mit wichtigen Einzelhandelskennzahlen. Die Daten stammen von der GfK Geomarketing GmbH

GfK-Einzelhandelszentralität am Niederrhein 2012

Eine Übersicht mit den wichtigsten GfK Einzelhandelskennzahlen für die 30 Städte und Gemeinden im Bezirk der Niederrheinischen IHK kann unten in Tabellenform heruntergeladen werden.

Kurzüberblick der GfK Einzelhandelskennzahlen


 Gebiet

GfK Kaufkraft für
 den Einzelhandel 2012

 Index (D=100) 

GfK POS-Umsatz 
2012

 Index (D=100)

GfK Einzelhandels- 
zentralität 2012

 Index (D=100)

Stadt Duisburg 

91,6  

95,2   

103,9   

Kreis Wesel 

 100,0  

 92,8  

92,8   

Kreis Kleve 

 92,6  

 104,7   

113,1   


Quelle: GfK GeoMarketing GmbH.

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Erläuterung der Variablen

Die GfK Kaufkraft (allgemein) kann vereinfacht als die Summe des verfügbaren Einkommens pro Region bezeichnet werden, das für den privaten Verbrauch ausgegeben werden kann. Der Teil der allgemeinen Kaufkraft, den die Verbraucher im stationären Einzelhandel und Versandhandel ausgeben, wird durch die GfK Kaufkraft für den Einzelhandel wiedergegeben. Als Vergleichsmaßstab verschiedener Gemeinden dient der Kaufkraftindex pro Einwohner. Dieser bezieht sich stets auf den Bundesdurchschnitt (Index D=100).

Basis für die Berechnung des GfK POS-Umsatzes sind Ergebnisse der amtlichen Statistik, insbesondere der Umsatzsteuerstatistik. Die Regionalisierung geschieht in regelmäßigen Abständen auf Basis der Aufteilung der Umsätze der Warenhausgesellschaften und Filialunternehmungen der einzelnen Filialen. Die Bezeichnung POS-Umsatz (Point of Sale) verweist darauf, dass die GfK die Umsatzzahlen der Gebietseinheit zuordnet, in der sie erwirtschaftet wurden. Als Index ausgedrückt wird der POS-Umsatz pro Einwohner auf den Bundesdurchschnitt bezogen.

Aus den verfügbaren Daten können Informationen über die Zentralität gewonnen werden. Die GfK Einzelhandelszentralität kann als Quotient aus dem Index des GfK POS-Umsatzes im Einzelhandel und dem Index der GfK Kaufkraft für den Einzelhandel, multipliziert mit dem Faktor 100 berechnet werden. Eine Zentralitätskennziffer über 100 zeigt einen Kaufkraftzufluss an. Das heißt, in dem betreffenden Gebiet wird mehr Umsatz im Einzelhandel getätigt, als die dort lebende Bevölkerung im Einzelhandel ausgibt. Eine Zentralitätskennziffer unter 100 kann als Kaufkraftabfluss interpretiert werden.