Einzelhandelskennzahlen

 Kurzüberblick der Einzelhandelskennzahlen


 Gebiet

Einzelhandelsrelevante  Kaufkraft 2017
 Index (D=100) 

Einzelhandels- 
umsatz 2017

 Index (D=100)

Einzelhandels- 
zentralität 2017

 Index (D=100)

Stadt Duisburg 

89,0

93,1

104,6

Kreis Wesel

99,6

92,0

92,3

Kreis Kleve

93,6

96,8

103,5


Eine Übersicht mit den wichtigsten Einzelhandelskennzahlen für die 30 Städte und Gemeinden im Bezirk der Niederrheinischen IHK kann unten in Tabellenform heruntergeladen werden.

Quelle: Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg und CIMA Beratung + Management GmbH / BBE Handelsberatung GmbH, München, 2017

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Erläuterung der Variablen

Kaufkraftkennziffern sind ein Indikator für das Konsumpotential einer Region. Die Kaufkraft (allgemein) bezeichnet das verfügbare Einkommen der Bevölkerung einer Region, das für den privaten Verbrauch ausgegeben werden kann. Der Teil der allgemeinen Kaufkraft, den die Verbraucher im stationären Einzelhandel und Versandhandel ausgeben, wird durch die einzelhandelsrelevante Kaufkraft wiedergegeben. Als Vergleichsmaßstab verschiedener Gemeinden dient der Kaufkraftindex pro Einwohner. Dieser bezieht sich stets auf den Bundesdurchschnitt (Index D=100).

Die Kaufkraftkennziffern werden am Wohnort des Konsumenten erhoben. Dagegen werden beim Einzelhandelsumsatz die Einkäufe am Einkaufsort der Konsumenten erfasst, da hier die im örtlichen Einzelhandel getätigten Umsätze gemessen werden. Als Index ausgedrückt wird der Einzelhandelsumsatz pro Einwohner auf den Bundesdurchschnitt bezogen.

Aus den verfügbaren Daten können Informationen über die Zentralität gewonnen werden. Die Zentralität des Einzelhandels kann als Quotient aus dem Index des Einzelhandelsumsatzes und dem Index der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft , multipliziert mit dem Faktor 100 berechnet werden. Sie kann als Indikator für das Ausmaß des Kaufkraftabflusses bzw. -zuflusses im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet interpretiert werden. Eine Zentralitätskennziffer über 100 zeigt einen Kaufkraftzufluss an. Das heißt, in dem betreffenden Gebiet wird mehr Umsatz im Einzelhandel getätigt, als die dort lebende Bevölkerung im Einzelhandel ausgibt. Eine Zentralitätskennziffer unter 100 kann als Kaufkraftabfluss interpretiert werden.

Umsatz- und Zentralitätszahlen werden nur für Gemeinden ab 10.000 Einwohnern herausgegeben.