Demografiekompass Niederrhein 2030

Die Bevölkerung schrumpft und altert – aber nicht überall gleich stark und gleich schnell. Wie sich die demografische Entwicklung in der Region konkret darstellt, hat die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve in ihrer Studie „Demografiekompass 2030“ untersucht. Für jede einzelne Kommune wird auf Basis von Statistiken und Prognosen eine Fülle von Daten und Fakten präsentiert.

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Der Demografiekompass zeigt Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Städten, Gemeinden und Teilregionen auf. Aus dieser demografischen Entwicklung ergeben sich unter anderem auch für die Wirtschaft und den Arbeitsalltag der Beschäftigten Konsequenzen. Eine besondere Herausforderung für die Unternehmenist dabei der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Unternehmen müssten sich daher gezielt auf den Fach- und Führungskräftebedarf sowie veränderte Kundenanforderungen einstellen.

Um sich für diese Herausforderung zu wappnen, sollten sich die Betriebe verstärkt mit den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Unternehmenskultur, Führungsstil oder Anreizsystemen für Mitarbeiter befassen. Die Politik sei gefordert, wenn es um die Rahmenbedingungen gehe. Potenzial gebe es bei Frauen, Älteren und Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem gelte es, die kommunale Infrastruktur den veränderten demografischen Bedingungen anzupassen. Dazu gehörten auch Kooperationen mit Nachbargemeinden.

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