DIHK-Außenwirtschaftsreport 2017

Mit dem DIHK-Außenwirtschaftsreport 2017 legt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) eine Einschätzung zum außenwirtschaftlichen Umfeld und zu Handelsbeschränkungen vor. Grundlage für den Report ist eine Umfrage unter den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit ihren jährlich über 570.000 Kontakten zu international agierenden Unternehmen. Der Report erscheint seit dem Jahr 2009.

Wie der Report zeigt, haben die Unternehmen mit immer mehr Anforderungen, Regulierungen und Hemmnissen im internationalen Handelsverkehr zu kämpfen. Daher haben die IHKs im Bereich Zoll- und Außenwirtschaft so viele Beratungen durchgeführt wie noch nie (412.654).

In jüngster Zeit suchten die Betriebe besonders häufig Rat zum Umgang mit sich veränderten Regelungen im Warenaustausch mit dem Iran und der Türkei. Aber auch der bevorstehende Brexit sorgt für Unsicherheit. Das Thema rückt stärker in das Bewusstsein der Unternehmen.

Im Fokus der IHK-Beratungen steht auch die Zusammenarbeit mit den deutschen Zollbehördern. Zur Neubewertung bestimmter Bewilligungen für zollrechtliche Erleichterungen fragten die Zollämter seit März 2017 die persönlichen Steuer-IDs von Mitarbeitern bei betroffenden Unternehmen ab. Dies hat für große Verunsicherung und zahlreiche Nachfragen bei den IHKs gesorgt.

Im Bereich von Handelsgeschäften verlangen eine zunehmende Zahl von Staaten zusätzlich zu Ursprungszeugnissen auch IHK-Bescheinigungen für weitere Dokumente. Die IHKs bescheinigen immer mehr Handelsrechnungen, Freiverkäuflichkeitsbescheinigungen, Analysezertifikate etc. Insgesamt stieg die Zahl dieser Papiere um 1,2% auf rund 534.000.

Weitere Details enthält der DIHK-Außenwirtschaftsreport im Download-Bereich.

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