REACH

REACH - Registrierungsfrist endet Mitte 2018

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Die Registrierung unter dem europäischen Chemikalienrecht REACH setzt zum Endspurt an. Bis zum 31. Mai 2018 müssen alle chemischen Stoffe, die in der europäischen Union in Mengen ab einer Tonne pro Jahr hergestellt oder importiert werden, bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki registriert werden. Andernfalls droht ein Vermarktungsverbot. Unternehmen sollten sich mit dieser Verpflichtung frühzeitig auseinandersetzen. So lassen sich wirtschaftliche Nachteile und Gesetzesverstöße vermeiden. Da gerade kleine und mittlere Unternehmen von der kommenden Registrierungsphase betroffen sind, unterstützt der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verstärkt diese Unternehmen.

Nach der REACH-Verordnung erfolgt die Registrierung, indem Stoffinformationen in Form eines Dossiers an die ECHA übermittelt werden. Nach dem Motto „no data, no market“ ist die Herstellung und ein in Verkehr bringen eine Stoffes verboten. Die Registrierungspflicht wurde schrittweise eingeführt: Zunächst wurden im Jahr 2010 sowohl Chemikalien mit hohem Gefährdungspotenzial registriert als auch solche, die in Mengen über 1.000 Tonnen pro Jahr produziert beziehungsweise importiert werden. Im Jahr 2013 folgte dann die Registrierung für Chemikalien im Bereich 100 bis 1.000 Tonnen pro Jahr. Bis zum 1. Juni 2018 muss die letzte Registrierungswelle unter REACH abgeschlossen sein.

Betroffen sind Unternehmen, die mindestens eine Tonne eines chemischen Stoffes pro Jahr herstellen oder in die Europäische Union einführen. Diese sollten daher das eigene Produktportfolio auf Stoffe hin überprüfen, die bis 2018 noch registriert werden müssen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ein Registrierungsdossier zu erstellen. Informationen dazu können Sie auch dem praktischem Leitfaden (PDF - 3,58 MB) entnehmen.

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