Chemielaborant/-in

Berufsbezeichnung

Chemielaborant/Chemielaborantin
Anerkannt durch Verordnung vom 25. Juni 2009 (BGBl. I S. 1600)

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre.
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Chemielaboranten/innen arbeiten teamorientiert in enger Kooperation mit Naturwissenschaftlern und Ingenieuren in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der Industrie, an Hochschulen, in chemischen Forschungsstätten und in Untersuchungsstellen sowie im Technikum bei der Übertragung eines chemischen Verfahrens vom Labormaßstab in den betrieblichen Maßstab.

Chemielaboranten/innen führen Analysen und Qualitätskontrollen, Synthesen und messtechnische Aufgaben selbständig durch, dabei planen sie die in Laboratorien vorkommenden Arbeitsabläufe, protokollieren die Arbeiten und werten die Arbeitsergebnisse aus. Bei ihren Arbeiten müssen sie mit hoher Verantwortung insbesondere die Vorschriften und Regelungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz, zum Umweltschutz sowie zur Qualitätssicherung berücksichtigen.

Sie besitzen eine breit angelegte naturwissenschaftliche Ausbildung und haben im letzten Drittel ihrer Ausbildung - abhängig von den betrieblichen Schwerpunkten - Spezialkenntnisse und -fertigkeiten erworben, die es ihnen ermöglichen, in unterschiedlichen Bereichen team- und projektbezogen zu arbeiten.

Berufliche Fähigkeiten

Chemielaboranten/innen

  • analysieren anorganische und organische Stoffe hinsichtlich ihrer qualitativen und quantitativen Zusammensetzungen,
  • planen Versuchsabläufe und bauen Apparaturen auf,
  • stellen anorganische und organische Präparate nach Vorgaben her,
  • trennen Stoffgemische,
  • reinigen, identifizieren und charakterisieren Stoffe,
  • optimieren gemeinsam mit Naturwissenschaftlern Herstellungsvorschriften und -verfahren für Präparate,
  • entwickeln und optimieren gemeinsam mit Naturwissenschaftlern Analyseverfahren,
  • führen physikalische Untersuchungen zur Bestimmung von Stoffkonstanten und chemischen Kennzahlen durch,
  • protokollieren und dokumentieren Versuchsabläufe; arbeiten mit deutsch- und englischsprachigen Vorschriften,
  • setzen Computer zur Gerätesteuerung, zur Datenerfassung, -verarbeitung und -weitergabe sowie zur Dokumentation, Informationsbeschaffung und für logistische und organisatorische Zwecke ein,
  • werten Mess- und Untersuchungsdaten aus und bewerten die Ergebnisse,
  • berücksichtigen beim Umgang mit Arbeitsstoffen und Geräten Vorschriften zum Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz,
  • führen Abfallstoffe einer umweltgerechten Entsorgung zu,
  • wenden Maßnahmen des Qualitätsmanagements bei ihrer Arbeit an.

Organisation der Ausbildung

Ausbildungsnachweise

 

Verkürzung/Verlängerung der Ausbildungszeit
Vertragsänderung

 

Berufsausbildungsvertrag

Ausbildungsvergütung

Urlaubsanspruch

Ausbildungsverordnung

 

Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

 

Aktuelle News

  • ...

Prüfung

Ausbildungsprüfungsordnung

 

Allgemeine Informationen

 

Abschlussprüfung Teil 1

 

Abschlussprüfung Teil 2

 

Prüfungsstatistik


Berufsschulen

  • Berufskolleg Stadtmitte der Stadt Mülheim an der Ruhr

      Kluse 24-42

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