Betriebe vom Niederrhein nahmen am Aktionstag „Erlebnis Maschinenbau“ teil

(5. Juli 2016) Beim Aktionstag „Erlebnis Maschinenbau“ verwandeln sich jährlich technisch-orientierte Unternehmen in ganz Nordrhein-Westfalen in offene Aktionshäuser für Schülerinnen und Schüler. In diesem Jahr öffneten die Betriebe am 30. Juni und 1. Juli zum 15. Mal ihre Türen. Hier bekamen Schüler Einblick in Berufsfelder, die von Jugendlichen bei der Berufsorientierung nur selten in Betracht gezogen werden. Der Aktionstag wurde gemeinsam organisiert von IHK NRW, darunter auch die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, den Verbänden Metall NRW, IG Metall und VDMA NRW in Kooperation mit OWL Maschinenbau und der Unterstützung des Projekts „Zukunft durch Innovation“ (zdi) NRW.

Mit viel Einsatz und Fantasie stellten die Unternehmen Programme für Schülerinnen und Schüler zusammen, um technische Berufe und deren Inhalte verständlich und anschaulich darzustellen. Anhand praktischer Beispiele erlebten die jungen Leute in Werkshallen, Lehrwerkstätten und Büros, wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. Begleitet von Facharbeitern, Personalern, Ausbildern und Auszubildenden erkundeten die Jugendlichen, was ein Industriemechaniker, Mechatroniker oder Zerspanungsmechaniker eigentlich macht.

[Ungewöhnliche Einblicke bekamen die Schüler bei Clyde Bergemann. Foto: Niederrheinische IHK]

[Ungewöhnliche Einblicke bekamen die Schüler bei Clyde Bergemann. Foto: Niederrheinische IHK]

Sieben Unternehmen am Niederrhein beteiligten sich am 30. Juni und 1. Juli beim „Erlebnis Maschinenbau“. Darunter Clyde Bergemann aus Wesel. Thorsten Rogmann, Leiter Personal & Recht: „Viele Schüler haben in der Vergangenheit nach der Berufsfelderkundung ein Praktikum bei uns begonnen oder sogar eine Ausbildung bei uns absolviert. Wir nutzen diese Chance, um Schülern ab der achten Klasse frühzeitig Einblicke in MINT-Berufe zu geben.“ Weitere Aktionsangebote gab es bei der WOMA und den Espera-Werken aus Duisburg, der KHS und Ipsen International in Kleve, bei den Probat-Werken in Emmerich am Rhein sowie bei der Firma Wystrach aus Weeze. Kevin Sonderkamp, Ausbildungsleiter bei Wystrach, erklärt: „Wir nutzen die Möglichkeit, uns bei den Schülern aus der Umgebung als regionales Ausbildungsunternehmen vorzustellen. In den vergangenen Jahren bemerkten wir leider einen sehr starken Rückgang der Bewerbungen auf die von uns ausgeschriebenen Ausbildungsberufe und uns ist es sehr wichtig dem entgegenzuwirken.“

[Die Firma Wystrach hofft, bei den Schülern nachhaltig das Interesse geweckt zu haben. Foto: Niederrheinische IHK]

[Die Firma Wystrach hofft, bei den Schülern nachhaltig das Interesse geweckt zu haben. Foto: Niederrheinische IHK]

Aktuell steht „Erlebnis Maschinenbau“ unter dem Vorzeichen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Ziel ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf für Schüler jeglicher Herkunft zu erleichtern. Schulen und Unternehmen werden künftig noch enger zusammenarbeiten müssen, um die Landesvorgaben umsetzen zu können. Mit der Aktion „Erlebnis Maschinenbau“ ist bereits seit 15 Jahren ein Format etabliert, das den Zielen der Landesregierung mit einem sehr konkreten Ansatz Rechnung trägt.

Unternehmen, die sich an den nächsten Aktionstagen am 13. und 14. Juli 2017 beteiligen möchten, können sich an die IHK wenden: Ansprechpartner ist Robert Schweizog, Telefon 0203 2821-442, E-Mail schweizog@niederrhein.ihk.de.

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