Beirat des „Duisburger Schulmodells“ gegründet

[Gemeinsamer Einsatz für das Duisburger Schulmodell: Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Burkhard Landers mit Mitgliedern des neuen Beirats.]

(6. November 2013) Seit drei Jahren steht das von der Niederrheinischen IHK initiierte Projekt „Duisburger Schulmodell“ für eine wirtschaftsnahe Berufsorientierung. Um das Modell noch weiter zu etablieren und auszubauen, hat sich am 6. November ein Beirat mit Vertretern aus der regionalen Wirtschaft gegründet, an dessen Spitze Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Burkhard Landers stehen. Großer Andrang in der Schauinsland-Reisen-Arena herrschte auch beim anschließenden Azubi-Speed-Dating.


Die im Beirat vertretenen Unternehmen wollen sich im Rahmen des Schulmodells für eine verbesserte Berufsorientierung von Jugendlichen einsetzen. Zu diesem Zweck bieten sie unter anderem Betriebsbesichtigungen an oder ermöglichen Gespräche zwischen Schülern und ihrer Personalabteilung. Diese sogenannten Kennenlern-Gespräche, die oft einen ersten Kontakt zwischen Schulabgängern und Unternehmen ermöglichen, sind fester Bestandteil des Duisburger Schulmodells: 180 Gespräche dieser Art konnten im vergangenen Schuljahr durch das IHK-Projekt organisiert werden. Aber auch die Bereitstellung von Praktikumsplätzen gehört zum Konzept. Zudem wurden Betriebsbesichtigungen mit den 13 kooperierenden Schulen im Stadtgebiet durchgeführt. Über diese Wege wurden im Schuljahr 2012/2013 mehr als 200 Jugendliche in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt.


IHK-Präsident Burkhard Landers: „Mit der Konstituierung des Beirats geben wir gemeinsam mit allen Beteiligten ein klares Signal und Bekenntnis: Unternehmer der Region engagieren sich persönlich für die Stadt und ihren Nachwuchs.“ Im Beirat vertreten sind neben der Stadt und der IHK auch Arcelor Mittal, die Duisburger Hafen AG, die Grillo-Werke, die Hansa Group, die Hüttenwerke Krupp Mannesmann, Klöckner & Co SE, die König-Brauerei, Krohne Messtechnik, die Sparkasse Duisburg, ThyssenKrupp Millservices & Systems, die Wittig GmbH, die Woma GmbH sowie die Agentur für Arbeit.


Parallel zur konstituierenden Sitzung des Beirats in der Schauinsland-Reisen-Arena fand dort das zweite vom Duisburger Schulmodell initiierte Azubi-Speed-Dating statt, an dem sich 30 regionale Betriebe sowie rund 600 Jugendliche beteiligten. Dabei hatten die jungen Leute jeweils rund zehn Minuten Zeit, sich bei ihrem Wunschbetrieb vorzustellen und persönliche Stärken in den Vordergrund zu rücken. 

Bildnachweis: Gemeinsamer Einsatz für das Duisburger Schulmodell: Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Burkhard Landers mit Mitgliedern des neuen Beirats. (von oben links nach unten rechts)

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