Ausbildereignungsverordnung


Der Wandel im Wirtschaftsleben, in Wissenschaft und Technik erfordert stets neue Methoden und didaktische Verfahren bei der Unterweisung am Arbeitsplatz.  
Die Ausbildereignungsverordnung (AEVO) wurde überarbeitet und gilt seit dem 1. August 2009.


Wesentliche Inhalte:

Ausbilderinnen und Ausbilder sollen beurteilen können, ob im Betrieb die Voraussetzungen für gute Ausbildung erfüllt sind. Sie sollen bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken und die Ausbildung im Betrieb vorbereiten. Um die Auszubildenden zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen, sollen sie auf individuelle Anliegen eingehen und mögliche Konflikte frühzeitig lösen.

Ausbilderinnen und Ausbilder, die vor dem 1.August 2009 als Ausbilder tätig waren, bleiben vom Nachweis der Eignung nach der Ausbilder-Eignungsvorordnung befreit, wenn ihre Ausbildertätigkeit nicht zu Beanstandungen geführt hat.

In der Ausbildereignungsprüfung weisen die Teilnehmer nach, dass sie das zur Berufsausbildung erforderliche pädagogische, organisatorische und rechtliche Grundwissen besitzen und mit den wichtigsten Ausbildungsmethoden vertraut sind. In der betrieblichen Aus- und Weiterbildung ist die Ausbilderprüfung unverzichtbar; in vielen anderen Bereichen der Unternehmen ist sie eine wichtige Zusatzqualifikation. Sie ist daher Bestandteil zahlreicher IHK-Weiterbildungsprüfungen.

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